2. Bundesliga

Schwieriger Start beim HSV: Darum hakt es noch bei Ex-Arsenal-Talent Amaechi

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Auf diesen Spieler sind die meisten Fans des Hamburger SV besonders gespannt: Xavier Amaechi, 18 Jahre alt und im Sommer aus der U23 von Arsenal London in die Hansestadt gewechselt, gilt als der überraschendste Transfer der 2. Bundesliga.

Die Erwartungen an den 18-Jährigen Engländer sind groß, das fußballerische Talent ebenfalls. Allerdings reichte es bisher zu gerade einmal zu 38 Spielminuten in Pflichtspielen für den HSV. „Man sieht, dass noch ein bisschen Jugendfußball dabei ist“, hatte HSV-Cheftrainer Dieter Hecking Anfang August über das 2,5-Millionen Euro teure Talent aus England gesagt. Damit liegt er richtig, wie der letzte Einsatz beim 4:0 über Erzgebirge Aue deutlich machte. Amaechi wird noch einige Zeit brauchen, um sich an den Fußball in der 2. Liga zu gewöhnen. Das hat vor allem drei Gründe:

Die Zeit läuft für Amaechi

Amaechi ist in der Zweikampfführung noch nicht robust genug. Für die teilweise rustikalen Verteidiger fehlt dem Flügelstürmer zumeist die Härte und Körperspannung, um Bälle fest machen zu können. Andererseits spielt der Engländer sein Tempo und seine Stärke im Dribbling noch nicht gut genug aus und verrennt sich zu häufig in den Gegner. Amaechi wird wie jeder Jugendfußballer zudem lernen müssen, gedanklich schneller zu werden. Aber: „Er ist jemand, auf den man in der Zukunft setzen kann“, glaubt Hecking. Wenn es weiter so gut läuft für den Hamburger SV, steigen auch Amaechis Chancen auf mehr Einsatzminuten.

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

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