Bundesliga

Schwarz: „Wir brechen nicht auseinander“

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Mainz 05 schaffte am vergangenen Spieltag den Klassenerhalt mit einer herausragenden Leistung bei Borussia Dortmund (2:1). Unter der Woche gaben die Nullfünfer zudem bekannt, Sport-Vorstand Rouven Schröder werde dem Verein erhalten bleiben. Dennoch ist die Stimmung bei Trainer Sandro Schwarz angespannt. Grund sind die vielen Transfergerüchte rund um die Rheinhessen.

„Vier Tage nach unserer tollen Rettung könnte man fast den Eindruck haben, bei uns wollten alle weg“, so der 39-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. „Dem ist nicht so. Wir brechen nicht auseinander und stehen auch nicht vor dem ganz großen Umbruch.“ Zuletzt wurden die Personalien Yoshinori Muto, Jean-Philippe Gbamin, Abdou Diallo und Suat Serdar heiß diskutiert. „Ich weiß, dass das Ganze durch das Interview von Pablo De Blasis ausgelöst wurde“, so Schwarz.

Rüffel für De Blasis

Der Argentinier hatte seinen Abschied zum Saisonende im Interview mit der Allgemeinen Zeitung angekündigt. „Dafür hat er von mir auch eine entsprechend deutliche Ansage gekriegt“, sagte Ex-Profi Schwarz nun. Eine solche Ansage machte er auch an die Jungstars Diallo und Serdar. Für die Entwicklung der beiden Spieler sei noch nicht die Zeit für den nächsten Schritt gekommen. „Klar, wenn es ein völlig unmoralisches Angebot gibt, einer 30 Millionen auf den Tisch legt, dann muss man darüber reden“, schränkte er sein Wechsel-Veto jedoch ein. Der 39-Jährige übernahm im Sommer 2017 das Traineramt von Martin Schmidt, für die Mainzer absolvierte er über 100 Profi-Spiele.

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