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Bundesliga

Schwarz in Mainz vor dem Aus? Schröder: „Wir werden alles hinterfragen!“

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Nach der 2:3-Niederlage gegen Union Berlin ist der 1. FSV Mainz 05 auf den Relegationsplatz in der Bundesliga abgerutscht. Immer mehr in der Kritik steht auch Trainer Sandro Schwarz. Mainz-Sportvorstand Rouven Schröder wollte sich nach dem Spiel nicht zum Coach äußern.

Nur neun Punkte aus elf Spielen, 30 Gegentore, die schlechteste Tordifferenz der Liga und auf den Relegationsplatz abgerutscht: In Mainz stehen vor der Länderspielpause stürmische Zeiten an. Verständlich, dass bei den Rheinhessen auch über Trainer Sandro Schwarz diskutiert wird. Nachdem Sportvorstand Rouven Schröder diesem in den letzten Wochen immer wieder zur Seite gesprungen ist, vermied er nach dem 2:3 bei Sky ein Bekenntnis zum Trainer: „Ich muss mich nicht jede Woche hier hinstellen und über Sandro Schwarz diskutieren“, sagte er genervt. Dass man intern aber auch über die Personalie des Trainers sprechen werde, bestätigte er indirekt: „Schwarz ist unser Trainer, aber wir werden selbstkritisch sein und alles hinterfragen.“

Entwicklung der Mannschaft ruckläufig – hält Schröder Schwarz weiter die Treue?

Seit dem Sommer 2017 ist Schwarz Cheftrainer in Mainz und der Vertrag des 41-Jährigen läuft noch bis 2022. In 85 Spielen kommt der gebürtige Mainzer auf einen Punkteschnitt von 1,14. In den vergangenen beiden Runden schaffte Schwarz mit den Rheinhessen zumindest zweimal den Klassenerhalt. Die aktuelle Entwicklung der Mannschaft allerdings ist tendenziell rückläufig. Der Trainer selbst äußerte sich nach der Pleite vielsagend: „Man hat uns angemerkt, dass wir im Spiel nicht frei waren“ Doch schafft der Mainz-Coach die Wende? Bislang durfte Schwarz in Krisenzeiten immer weitermachen. Doch auch Schröders Geduld dürfte irgendwann ein Ende haben. Nach der Länderspielpause muss der 1. FSV Mainz 05 bei der TSG Hoffenheim antreten. Gut möglich, dass Schwarz bis dahin noch eine Schonfrist erhält. Die Luft wird aber immer dünner.

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