Bundesliga

Schwache Leistung im Pokal: Müller sieht Aufarbeitungsbedarf

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Der FC Bayern hat sich im DFB-Pokal am Dienstagabend beim Regionalligisten SV Rödinghausen nicht eben mit Ruhm bekleckert. Die Münchner setzten sich nur knapp mit 2:1 durch. Torschütze Thomas Müller war nach der Partie entsprechend bedient.

„Das ist natürlich nicht der Anspruch“, so der Nationalspieler in der ARD. „Natürlich haben wir Bedarf, das aufzuarbeiten.“ Der 29-Jährige hatte den Rekordmeister mit seinem ersten Treffer seit dem 2. Bundesliga-Spieltag in der 13. Minute vom Strafstoßpunkt mit 2:0 in Führung gebracht. Die Anhänger der Münchner dürften in der Folge einen lockeren Kantersieg gegen den Viertligisten Rödinghausen erwartet haben. Stattdessen verloren Müller und Co. den Faden, wie er bemängelte.

Knackpunkt verschossener Elfmeter

„Mit dem verschossenen Elfmeter sind wir eingebrochen“, machte der Angreifer den Knackpunkt im Spiel aus. Renato Sanches hatte in der 25. Minute einen Strafstoß an die Querlatte geschossen. Den Bayern habe in der Folge die Zielstrebigkeit gefehlt, analysierte Müller. „Dann wirst du nervös, machst Fehler, spielst den Ball nicht an den neben dir freistehenden Mann.“ Rödinghausen kam in der 2. Halbzeit durch Linus Meyer zum Anschlusstreffer (50.), hatte zeitweise Oberwasser. Auch wenn die Münchner letztlich das Ergebnis über die Zeit brachten, konnte die Leistung niemanden so recht zufrieden stellen. „Darüber muss sicher jeder Spieler Gedanken machen“, forderte Müller. „Heute geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten. Das ‚wie?‘ hat jeder gesehen.“ Bei aller Kritik war es der vierte Sieg in Folge für den aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga. Am Samstag empfängt der Klub den SC Freiburg.

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