2. Bundesliga

Schwache Auswärtsbilanz 2019: Verspielt der HSV seine Spitzenposition?

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Der Hamburger SV muss fünf von sieben Ligaspielen bis zum Jahresende in der Fremde bestreiten. Bei den Hanseaten schrillen die Alarmglocken, schließlich hat der HSV 2019 außerhalb der heimischen Arena nur selten überzeugen können. Diesmal führt die Reise zum SV Wehen Wiesbaden.

Der Hamburger SV fühlt sich 2019 in fremden Stadien nicht wohl: Siege gab es nur in der Vorsaison beim FC St. Pauli (4:0) und in dieser Spielzeit gegen den Karlsruher SC (4:2) und 1. FC Nürnberg (4:0). Es ist vor allem die Heimstärke, die den HSV die Tabelle der 2. Liga anführen lässt. Aber: in den letzten sieben Partien des Jahres müssen die Hanseaten fünfmal (!) auswärts ran.

Unangenehme Aufgaben warten auf den HSV

Die Tournee startet am heutigen Sonntag beim SV Wehen Wiesbaden, Holstein Kiel, VfL Osnabrück SV Sandhausen und Darmstadt 98 heißen die weiteren Aufgaben. Die Namen? Nicht übermächtig, aber brandgefährlich! So musste der VfB Stuttgart zuletzt in Heimpartien gegen Wiesbaden (1:2) und Kiel (0:1) erleben, wie schwierig und unangenehm das Favoritentum in dieser Liga sein kann.

Hecking warnt

Trainer Dieter Hecking mahnte deshalb auch vor der Reise in die hessische Landeshauptstadt: „Ich warne davor, den Gegner zu unterschätzen. Ein Selbstläufer wird es sicher nicht.“ Um die Tabelle auch im Winter noch weiterhin anführen zu können, muss der HSV schnellstmöglich mit dem Punktesammeln in fremden Stadien beginnen. Vor eigenem Publikum klappt es mit 16 von 18 möglichen Zählern herausragend.

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