2. Bundesliga

Schusters schwierige Suche nach der Balance im Darmstädter Spiel

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Der SV Darmstadt 98 hat die letzten vier Ligaspiele verloren, steht deswegen beim Tabellenachten Jahn Regensburg (Sonntag 13.30) unter Druck. Trainer Dirk Schuster fordert eine Rückbesinnung auf die Darmstädter Tugenden. Die Vorschau von fussball.news.

Tabellenplatz 14, null Punkte und zwölf Gegentore aus den letzten vier Spielen. Die Situation in Darmstadt ist ungemütlich. Trainer Dirk Schuster will sich davon aber nicht beirren lassen, schließlich habe „jeder einzelne genau reflektiert, wo der Hase im Pfeffer lag“, erklärte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Das Mittel der Wahl seien dabei Einzelgespräche gewesen: „Wir haben Gespräche geführt, mit einzelnen Spielern gesprochen und auch verdeutlicht, wie es im mannschaftstaktischen Bereich funktionieren kann. Wir haben Lösungswege angeboten, sowohl im defensiven Bereich als auch im Offensivspiel.“ Diese Lösungen haben Darmstadt zu Saisonbeginn beflügelt, nach fünf Spieltagen standen zehn Punkte und Tabellenplatz drei zu Buche. Danach wurde nur noch ein Punkt geholt, weswegen der Lilien-Trainer nun forderte: „Wir müssen wieder eine gesunde Balance zwischen einem sehr guten Offensivspiel, wie beispielsweise in Kiel, und einer stabilen und gut organisierten Defensivarbeit finden.“ Schließlich sei „harte und konzentrierte Arbeit die Basis“, damit es „ergebnistechnisch wieder in die andere Richtung“ laufe.

Regensburg holte zehn Punkte aus vier Spielen

Genau in die von Schuster angestrebte Richtung läuft es derzeit bei Jahn Regensburg, weswegen der 50-Jährige großen Respekt vor dem kommenden Gegner hat: „Regensburg wird mit sehr breiter Brust auftreten. Sie möchten sicherlich ihren Lauf fortsetzen. Es wartet eine große Herausforderung.“ Bei dieser werden Rouven Sattelmaier (Kreuzbandriss) und Felix Platte (Bänderverletzung im Fuß) definitiv fehlen, der Einsatz von Selim Gündüz ist fraglich.

Regensburg hat Personalsorgen

Bei Regensburg könnte der Blick, im Gegensatz zu Darmstadt, eher in Richtung oberes Tabellendrittel gehen. Drei Punkte trennen die Mannschaft von Relegationsplatz drei. Ungeachtet des Höhenflugs, mit zehn Punkten und elf Toren aus vier Spielen erwartet Trainer Achim Beierlorzer allerdings „ein Spiel auf Augenhöhe“, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel erklärte. Deswegen müsse seine Mannschaft auch „kompakt sein und aggressiv nach vorne verteidigen“. Gegen die zu erwartenden Konter der Darmstädter, etwa in Person von Marcel Heller, solle die Regensburger Mannschaft „die Tiefe sichern“. Erschwert werden könnte dieses Vorhaben durch zahlreiche Ausfälle. So fehlen Sebastian Freis (Achillessehne) und Ali Odabas (Innenband) definitiv. Sebastian Nachreiner, Oliver Hein, Jonas Nietfeld und Jonas Föhrenbach sind fraglich.

About Stefan Katzenbach

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