2. Bundesliga

Schuster: „Die Mannschaft hat das mit Bravour gemeistert“

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Mit dem 2:0 Sieg bei Dynamo Dresden hat Darmstadt 98 erstmals nach fünf Spielen wieder gewonnen und dadurch nur noch einen Punkt Rückstand auf Relegationsplatz sechzehn. Während Gäste-Trainer Dirk Schuster viel Lob für seine Mannschaft verteilte, war Dresdens Coach Uwe Neuhaus sichtlich frustriert und sprach von einem „schwarzen Freitag“ für seine Mannschaft.

Die Freude über das Ende der Negativserie war Dirk Schuster anzumerken, „froh und glücklich“ sei er, dass seine Mannschaft die drei Punkte aus Dresden mitgenommen habe, sagte der Darmstädter Trainer auf der Pressekonferenz nach der Partie. Selbstverständlich sei das Ergebnis allerdings nicht gewesen: „Dynamo war in den ersten Minuten besser im Spiel und hatte einige gute Aktionen, bei denen wir nicht gut ausgesehen haben“, verwies Schuster unter anderem auf die Dresdner Chance zur Führung, als Kone am Darmstädter Torhüter Heuer-Fernandes scheiterte (12.) Wenig später habe sich seine Mannschaft „besser ins Spiel gebissen“ und sich „der Spielweise der Gastgeber angepasst“. Entscheidend war für Schuster dann die Führung seiner Mannschaft durch Joevin Jones (29.), danach habe sein Team den „Ball gut laufen lassen, ein ausgeglichenes Spiel hinbekommen und die Führung mit in die Halbzeit genommen.“ Nach dem 2:0 durch Tobias Kempe (55.) zeigte Darmstadt dann gegen stärker werdende Dresdner „Einsatzbereitschaft“ und habe auch „ordentlich Fußball gespielt“ (Schuster). Aufgrund der Tabellenkonstellation, Dresden hatte noch Möglichkeiten, sei dies keine „leichte Aufgabe“ gewesen, so Schuster. Diese habe seine Mannschaft allerdings „mit Bravour gemeistert“.

„Das Spiel muss und wird Konsequenzen haben“

Deutlich frustrierter war Schusters Gegenüber Uwe Neuhaus, der sich lieber in Schweigen gehüllt hätte, wie er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel verriet: „Am liebsten würde ich heute gar nichts sagen. Es war ein absolut schwarzer Freitag, und das muss man auch so deutlich sagen“, erklärte der Dresdner Coach und führte aus: „. Nach zwei Siegen und einer richtig guten Anfangsphase kassieren wir nach einem krassen Fehler das 0:1. Danach hatten wir eine gute Kopfballchance, doch der Ball ging knapp vorbei – bis dahin war das Spiel absolut in Ordnung. Was dann passiert ist, kann ich nicht erklären, ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Mannschaft sich so präsentiert.“ So habe seine Mannschaft „all das vermissen lassen“, was sie „normalerweise auszeichnet“, habe „Fehler gemacht, die eines Zweitligaspielers nicht würdig“ seien. Doch nicht nur die eigene Mannschaft hatte Neuhaus im Blick, sondern auch die Fans, bei denen er sich indirekt entschuldigte: „Ein bitterer Freitag und ein Schlag ins Gesicht von jedem Dynamo-Fan. Das Spiel muss und wird Konsequenzen haben, denn wenn wir uns weiter so präsentieren, reichen die 32 Punkte nicht.“

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