1. FC Kaiserslautern

Schupp leidet mit dem FCK

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Markus Schupp war von 1981 bis 1992 ein erfolgreicher Spieler beim 1. FC Kaiserslautern. Die aktuelle Situation beim Traditionsverein verfolgt der ehemalige Profi mit Wehmut.

Auch Markus Schupp hatte als Sportdirektor von Juli 2014 bis November 2015 versucht, den 1. FC Kaiserslautern auf neue Beine zu stellen und nach vorne zu bringen. Wie viele seiner Vorgänger und Nachfolger ist er daran gescheitert. „Was mir gefehlt hat seitens des Klubs, waren Transparenz und auch Entscheidungskompetenz für mich in allen sportlichen Belangen“, blickte der 53-Jährige im kicker zurück.

Schupp wehrt sich gegen Vorwürfe…

Schupp habe immer wieder sehr deutlich gemacht, „dass ich nicht für etwas verantwortlich gemacht werden konnte, was ich nicht entscheiden durfte“. Am Ende verpassten die Pfälzer den Aufstieg nur knapp, hinter dem FC Ingolstadt, Darmstadt 98 und Karlsruher SC – der in der Relegation am Hamburger SV (1:1/1:2 n.V.) scheiterte – stand nach schwachem Endspurt nur Rang vier.

… und bedauert den Absturz

Dem ehemaligen Mittelfeldspieler wurde während seines Engagements oft vorgeworfen, abgetaucht zu sein. Schupp konterte: „Ich habe mich mit Äußerungen zurückgehalten, das ist richtig. Aber eben aus dem Grund: Ich war nicht in alles involviert, ich hatte einiges nicht zu verantworten. Das war für viele, vor allem für mich selbst, schwer nachvollziehbar.“ Den Absturz ins Mittelmaß der 3. Liga bedauert er dennoch sehr: „Der tut mir sehr weh, so wie allen, deren Herz an diesem Klub mal hing oder noch hängt.“

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