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1. FC Köln

Schumacher bemängelt sportliche Kompetenz in designierter Köln-Führung

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Toni Schumacher scheidet im September aus seinem Amt im Vorstand des 1.FC Köln aus. Die Klublegende gehört der designierten neuen Führungsmannschaft nicht an, die der Mitgliederrat des Aufsteigers aufstellt. Seinen Nachfolgern fehlt es nach Ansicht des Ex-Profis an sportlicher Kompetenz.

„Ich finde, Leute, die aus dem Metier kommen und Profi-Erfahrung haben, sind extrem wichtig“, so der scheidende Vize-Präsident gegenüber der Bild-Zeitung. Der neue Vorstand habe das Problem selbst erkannt und wolle einen Beraterkreis ins Leben rufen. Schumacher ist dem gegenüber aber skeptisch. „Das halte ich ehrlich gesagt für schwierig, wenn es dazu führt, dass Armin Veh künftig Transfers noch mal extern diskutieren soll. Schließlich geht es da auch um Tempo und Vertraulichkeit.“ Dabei will die Klub-Legende sportliche Kompetenz nicht als Einmischung in die tägliche Arbeit verstanden wissen.

„Gespür für Situationen und Menschen“

Vielmehr gehe es darum, jemanden in der Führungsmannschaft zu haben, der weiß wie Spieler und Trainer ticken. „Der ein Gespür für die verschiedenen Situationen und die Menschen in einem Fußballverein hat, der eben kein normales Unternehmen ist“, wie Schumacher formuliert. „Als Vorstandsmitglied sollte man zum Beispiel wissen, ob man nach einem Aufstieg bei den halbnackten Spielern in der Kabine stehen sollte, oder ob man sich im Hintergrund hält.“ Die Worte des ehemaligen Nationaltorhüters mögen wie ein Bewerbungsschreiben klingen, eine Kampfkandidatur hat Schumacher aber bereits ausgeschlossen. Gesprächen mit der neuen Führung um Wolfgang Werner will er sich aber nicht verschließen.

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