Bundesliga

Schürrle bestätigt: „Eintracht Frankfurt hatte kein konkretes Interesse“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Im Sommer tauchte in der wilden Gerüchteküche rund um Eintracht Frankfurt auch der Name von Andre Schürrle auf. Der Weltmeister bestätigte nun die Aussagen seines Beraters Ingo Haspel.

Andre Schürrle soll Mitte Juli bei Eintracht Frankfurt auf dem Gelände gesichtet worden sein. Fans der Hessen hatten sich einen Spaß gemacht und damit das – zu diesem Zeitpunkt enorm hektische Umfeld – in helle Aufruhr versetzt. Plötzlich stand der Weltmeister vor einem Wechsel zu den Hessen, verschiedene Medien hatten dies ungeprüft aufgegriffen. Schürrles Berater Ingo Haspel stellte zwar im kicker klar: „Es gibt keine Gespräche mit Eintracht Frankfurt. André hat heute in Berlin trainiert, er war jedenfalls nicht in Frankfurt.“ Dennoch stand die Frage im Raum: War dies nur, weil der zwischenzeitliche Poker nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollte?

Wechsel zur Eintracht stand nie im Raum für Schürrle

Schürrle selbst stellte nun im Bild-Fußball-Podcast Phrasenmäher klar: „Eintracht Frankfurt war nicht dabei.“ Er habe dies auch „gelesen“, ihm wurden die Nachrichten „geschickt“. Im Raum stand dieser Schritt für beide Seiten, obwohl die Heimat Ludwigshafen nicht weit entfernt lag, aber nie: „Da gab es kein konkretes Interesse.“ Generell sei ein Verbleib in der Bundesliga für ihn „kein großes Thema“ mehr gewesen: „Ich wollte andere Erfahrungen sammeln.“ Schürrle hat sich für das „Abenteuer“ Spartak Moskau entschieden und wird dort inzwischen von Landsmann Domenico Tedesco trainiert. In 14 Pflichtspielen war er an sechs Treffern beteiligt.

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