Bundesliga

Schröder mit Lob für Öztunali – der will U21-Schwung mit nach Mainz nehmen

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Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat am Mittwoch mit einer durch zahlreiche Verletzungen und Abreisen dezimierten Mannschaft einen überzeugenden 2:0-Sieg gegen Irland eingefahren. Überragender Mann war Levin Öztunali mit einem Tor und einer Vorlage. Dafür erhält er Sonderlob von Mainz-05-Sportchef Rouven Schröder.

„Er hat ein richtig gutes und überzeugendes Spiel gemacht“, zitiert kicker.de den 42-Jährigen. Dass der Mittelfeldmann der Rheinhessen immer wieder für besondere Momente gut ist und ungemein hohes Potenzial besitzt, ist allerdings ohnehin unbestritten. Es geht eher um mangelnde Konstanz, die Öztunali bisher den ganz großen Durchbruch in Mainz verbaut. „Sein Potenzial ist bekannt, er muss dahin kommen, es konstant auf den Platz zu bekommen“, formuliert Schröder. In der laufenden Saison hinderte ihn auch ein Muskelbündelriss daran. Zuletzt kam er auf zwei Einsätze, stand aber auch zweimal nicht im Aufgebot der Nullfünfer.

„Alles andere kommt von allein“

Solche Härtefälle sind aufgrund der Dichte im Mainzer Kader nicht ausgeschlossen. Gar erwünscht seien sie, erklärt Schröder. „Wenn einer mal nicht auf dem Spielberichtsbogen steht, ist es ärgerlich für ihn, aber für die Sache befruchtend.“ Auch Öztunali bringt aktuell noch die nötige Geduld mit, um die Situation anzunehmen. „Ich denke, es war ein guter Schritt“, wird er zitiert. „Daran möchte ich im Verein anknüpfen. Alles andere kommt von allein.“ Der 22-Jährige war 2016 für immerhin fünf Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Mainz gewechselt. Seither kommt er auf 64 Pflichtspiele mit sechs Toren. Allerdings gelang ihm in der Vorsaison nicht ein einziger Treffer.

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