Bundesliga

Schröder lobt Kodro: „Ein Musterbeispiel für einen guten Charakter!“

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Aus Mainz berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Der FSV Mainz 05 hat den Kader in der Winterpause ausgedünnt und sechs Spieler abgegeben, während nur zwei Neuzugänge hinzugekommen sind. Stürmer Kenan Kodro ist trotz großer Konkurrenz im Angriff geblieben. Sportvorstand Rouven Schröder lobt den in Spanien geborenen Bosnier für dessen Einstellung.

Kodro kam im Sommer für 1,75 Millionen Euro vom CA Osasuna zu den Rheinhessen und konnte bislang noch nicht überzeugen. Er durfte in zehn Pflichtspielen mitwirken, allerdings setzte ihn Trainer Sandro Schwarz in nur zwei Partien über die gesamte Spielzeit ein. Kodro stand im neuen Jahr noch nicht im Kader, im Umfeld wurde er bereits als „Fehleinkauf“ abgestempelt. Ein Leihgeschäft hätte wohl für alle Seiten Sinn ergeben – so zumindest war der Grundgedanke der Verantwortlichen.

Große Konkurrenz im Sturm

Der 24-Jährige, dessen Vertrag noch bis 2021 läuft, dachte allerdings nicht daran, nach nur einem halben Jahr zu flüchten und sich bei einem anderen Klub aufbauen zu lassen. Kodro will bleiben und sich dem Konkurrenzkampf mit Yoshinori Muto, Emil Berggreen und Anthony Ujah stellen. „Das ist ein Paradebeispiel für sein generellen Charakter und für die Erziehung, die er genossen hat“, lobte Schröder auf der Pressekonferenz vor der Begegnung am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Bayern München.

Schröder nimmt Kodro in Schutz

Der Sportvorstand nahm den Angreifer in Schutz: „Er hat – wie viele andere in der Vergangenheit auch – Zeit gebraucht, um die Abläufe und die Sprache kennenzulernen. Wir sind intern weiterhin komplett von ihm überzeugt, das hat sich nicht geändert.“ Die sportliche Leitung habe ihre Sicht der Dinge abgelegt und klar angesprochen, doch Kodro „hat sich komplett der Sache Mainz verschrieben.“

Transferfenster in einigen Ländern noch geöffnet

Er gehöre nicht zu der Sorte Spieler, die drängeln oder für Ärger sorgen. Stattdessen „unterstützt er die Truppe komplett und macht jedem arrivierten Stürmer Feuer.“ Kodro sei weiterhin davon überzeugt, „Tore für Mainz schießen“ zu können. Obwohl noch einige Transferfenster, etwa in Österreich, der Schweiz oder den skandinavischen Ländern wie Norwegen oder Schweden, geöffnet sind, wird nicht nach weiteren Verleihmöglichkeiten gesucht. „Wir sind froh, dass er in der Mannschaft ist“, stellte Schröder klar und betonte: „Wir bleiben hier auf keinem Spieler hocken!“

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