Bundesliga

Scholls Rückblick: Diese Folgen hatte sein verschossener Strafstoß gegen Valencia

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Mehmet Scholl hat mit dem FC Bayern München viele Erfolge gefeiert. Der größte: Der Sieg im Champions-League-Finale gegen den FC Valencia. Dabei hatte der humorvolle Offensivmann nicht nur positive Erinnerungen an diesen Tag.

Der FC Valencia ging früh durch einen von Patrick Anderson verursachten Handelfmeter in Führung. Der FC Bayern München hatte nur wenige Zeigerumdrehungen – ebenfalls vom Punkt – die große Chance, den Ausgleich zu erzielen. Mehmet Scholl galt als sicherer Schütze, 14 seiner insgesamt 17 Elfmeter verwandelte er in seiner Karriere.

Der „liebe Gott“ hat andere Helden vorgesehen

Doch im Endspiel im San Siro in Mailand versagten die Nerven, er scheiterte mit einem schwachen Schuss an Santiago Canizares. „Da hat der liebe Gott gesagt: Mehmet, zum Helden taugst du nicht. Stefan Effenberg – du schießt den nächsten“, sagte Scholl bei seiner Radiosendung „Mehmets Schollplatten“ bei Bayern 2.

Scholl als Grund für den Lebenswandel von Kahn?

Der frühere Profi stellte eine Theorie auf: „Danach ist Oliver Kahn ja erst zum Superstar geworden. Er hat sich anschließend verändert: Seine Kleidung, sein Aussehen, er hat seine Frau verlassen.“ Der Torhüter stand im Elfmeterschießen im Mittelpunkt, parierte dreimal und wurde so zu einer Legende beim FC Bayern. Scholl vermutete – mit der nötigen Brise Humor – rückblickend: „Wenn ich den ersten Elfmeter reingemacht hätte und dann auch den zweiten geschossen hätte, dann wäre Oliver heute noch mit seiner Frau zusammen.“

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