Bundesliga

Schnoor: „Die Schere zwischen den Vereinen und Bayern ist zu groß geworden“

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Der FC Bayern München hat mit dem 3:1-Auswärtssieg bei Bayer 04 Leverkusen seine Klasse unter Beweis gestellt. Auch ohne die Leistungsträger Mats Hummels, Joshua Kimmich und Robert Lewandowski bewies die von Jupp Heynckes trainierte Mannschaft ihre große Qualität.

Ein Treffer nach Ecke, ein perfekt ausgespielter Konter und als Sahnehäubchen ein wunderschönes Freistoßtor – die Bayern waren gegen die Werkself auf den Punkt da und haben die gesamte Bandbreite ihrer Fähigkeiten aufblitzen lassen. Ex-Profi Stefan Schnoor gab im kicker-Talk danach zu: „Für uns waren das die schönsten Spiele, weil wir nichts zu verlieren hatten. Aber die Schere zwischen uns und Bayern war ein bisschen kleiner.“

Früher ging es auch ohne Bilderbuchtag

Inzwischen müssten zu viele Faktoren zusammenkommen, damit die Münchener besiegt werden können. Vor zehn Jahren noch sei es möglich gewesen, die Bayern auch in Normalform zu ärgern: „Da brauchtest du keinen Bilderbuchtag. Mit Härte in den Zweikämpfen und dem nötigen Quäntchen Glück hatte man eine Chance, die Bayern zu schlagen.“ Dies sei inzwischen kaum mehr möglich. „Die spielerische Qualität der Bayern setzt sich immer duch und wenn du dann einmal 0:1 zurückliegst beginnen die Probleme“, so Schnoor.

Bayern ließ Bayer nach Führung keine Chance

Bayer, das am Freitagabend so mutig begonnen hatte, bekam dies zu spüren. Nach der Führung durch Javi Martinez machten die Bayern die Mitte dicht, gewannen die wichtigen Zweikämpfe und kamen so immer wieder in Überzahlsituationen. Der geneigte Beobachter wurde dabei das Gefühl nicht los, die Münchener könnten jederzeit das Tempo etwas anziehen. Und so musste auch die Werkself nach zwölf ungeschlagenen Bundesligaspielen erstmals geschlagen.

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