1. FC Köln

„Schnäppchen“ Skhiri: Schon seit 6 Monaten auf der Effzeh-Liste

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Ellyes Skhiri war der Königstransfer des 1. FC Köln – und avancierte bereits am dritten Spieltag im Duell gegen den SC Freiburg (2:1) mit einem Tor und einer Vorlage zum Matchwinner. Die Verantwortlichen hatten seinen Weg schon länger begleitet.

Der Sieg des 1. FC Köln beim SC Freiburg war vor allem auf Ellyes Skhiri zurückzuführen: Der Tunesier fand vor dem 1:1 den Kopf von Anthony Modeste und tief in der Nachspielzeit führte sein Solo zum vielumjubelten ersten Dreier nach dem Wiederaufstieg. Die sportliche Leitung war möglicherweise nicht so überrascht wie der neutrale Zuschauer, schließlich hatten Geschäftsführer Armin Veh und Manager Frank Aehlig den Mittelfeldspieler nach Sport Bild-Informationen das gesamte vergangene Halbjahr in Montepellier genauestens beobachtet.

Veh gefällt Skhiris Spielweise

„Er ist als Typ und als Spieler sehr geradlinig. Er verkörpert genau das, was wir für diese Position brauchten“, sagte Veh. Gegen Freiburg war sein Solo die Verkörperung all dieser Eigenschaften: Ball erobert, mit großen Schritten nach vorne marschiert und dazu noch die Fähigkeit nachgewiesen, mit beiden Füßen agieren zu können. Für Köln wurde Skhiri auch zum „Schnäppchen“, weil dieser offenbar eine Absprache mit Montepellier hatte: Sollte ein interessanter Klub kommen, würde ihm der Weg dorthin nicht verbaut werden. Der Klub hielt Wort und gab dem Transfer, der Anfang Juni mit der offiziellen Kölner Anfrage eingeleitet wurde, statt.

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