Borussia Dortmund

Schmelzer schwelgt in Derby-Erinnerungen – und warnt die BVB-Kollegen

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Borussia Dortmund tritt am Samstagnachmittag bei Schalke 04 zum Revierderby an. Marcel Schmelzer wird dabei wohl kaum mitwirken, ist aber trotzdem bei seinen Mitspielern ein gefragter Mann. Der Linksverteidiger hat große Derby-Erfahrung.

Insgesamt 14 Duelle mit dem ungeliebten Nachbarn hat der 30-Jährige insgesamt bisher absolviert. Kollegen kommen deshalb von sich aus auf ihn zu, um nach der Bedeutung der Partie zu fragen, wie der Ex-Nationalspieler am Donnerstag in einer Presserunde mitteilte. „Der erste Moment an den ich denke, ist der, als wir vom Auswärtssieg nach Hause gekommen sind und Shinji Kagawa auf den Schultern getragen wurde von den Fans, die uns empfangen haben.“ Es geht um die Saison 2010/11, dem Japaner gelang beim 3:1 auf Schalke ein Doppelpack.

Dortmund-Sieg von 2007 als Warnung

Für Schmelzer ein Schlüsselerlebnis der BVB-Meistermannschaft. „Diese Geschichte wird immer in den Köpfen bleiben für jeden Spieler, der dabei war. In dieser Phase sind wir mit den Fans so richtig zusammengewachsen.“ Einer der bei den Anhängern beliebtesten Derby-Momente wird für den gebürtigen Magdeburger allerdings zur Warnung. Im Mai 2007 hatten die Schwarzgelben den Königsblauen im Kampf um die Meisterschale kräftig in die Suppe gespuckt. Er selbst gehörte damals noch zur Nachwuchsabteilung. Dabei sprachen die Vorzeichen damals ebenso klar für die Gäste wie sie es am Samstag für den BVB tun.

„Es kommt nur auf diese 90 Minuten an“

„Im Derby ist es immer eine andere Sache“, so Schmelzer deshalb. „Da sind die Tabellenplätze egal, da sind die Phasen egal, die die Mannschaften gerade haben. Es kommt nur auf diese 90 Minuten an und wie sehr man diese Spiele gewinnen möchte.“ Für seine eigene Rückkehr nach mehr als zweimonatiger Pause wegen eines Knochenödems sieht der Ex-Kapitän des BVB das Derby derweil als zu früh an. „Ich bin einfach froh, dass ich aus dieser Verletzungspause zurück bin und keine Schmerzen mehr habe“, so Schmelzer. In seiner Abwesenheit hat sich Achraf Hakimi empor gespielt. Auch Lukasz Piszczek überzeugte zuletzt mit überraschend starker Form.

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