Borussia Dortmund

Schmelzer: Rotation macht den BVB stark

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Borussia Dortmund hat mit einem Fußballfest am Mittwochabend den zweiten Tabellenplatz zurückerobert. Beim 7:0 Heimerfolg gegen den 1.FC Nürnberg überzeugten die Schwarzgelben erstmals in der neuen Saison auch spielerisch auf ganzer Linie. Für Marcel Schmelzer ist die Rotation von Trainer Lucien Favre dabei ein wichtiger Faktor.

„Wir haben häufig darüber gesprochen, dass wir diese Saison einen sehr großen Kader haben“, so der Linksverteidiger nach der Partie bei Sky. So komme es unweigerlich dazu, dass prominente Spieler es nicht in den Spieltagskader schaffen. Das sei für den ein oder anderen ungewohnt, könne aber positive Effekte mit sich bringen. „Dass die Jungs, die nicht von Beginn an spielen, die Minuten, die sie bekommen, gut nutzen“, so Schmelzer. „Da sind gerade die Offensivspieler ein gutes Beispiel.“ In der Abteilung Attacke wechselt Favre am häufigsten durch, gegen Nürnberg mit durchschlagendem Erfolg. Jacob Bruun Larsen traf selbst zum 1:0, legte einen weiteren Treffer für Marco Reus auf. Der Nationalspieler war mit einem Doppelpack erfolgreich. Christian Pulisic überragte nicht nur wegen seines Assists für Bruun Larsen.

Sonderlob für Sancho

Auch mit seinen Wechseln im Spiel machte der Schweizer gegen die Franken alles richtig. Jadon Sancho und Julian Weigl trafen als Joker, zudem legte der Engländer dem Sechser seinen Treffer auf. „Er ist glaube ich bei jeder Einwechslung mit einer Torbeteiligung dran gewesen“, stellte auch Schmelzer die herausragenden Fähigkeiten von Sancho als Joker in den Mittelpunkt. Dessen Leistungen von der Bank seien beispielhaft. „Das ist, wie die Jungs antworten müssen, wenn man mal auf der Bank sitzt. Und was der Mannschaft hilft und uns im Moment erfolgreich sein lässt.“ Die große Dichte im BVB-Kader belegt auch eine beeindruckende Zahl: Die 15 Bundesliga-Tore der Mannschaft erzielten insgesamt zwölf unterschiedliche Spieler.

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