Bundesliga

Schmadtke erwartet Fortuna „mit geschärften Sinnen“

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Der VfL Wolfsburg hat am Samstag eine standesgemäße 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern kassiert. Mit Platz zehn nach acht Spieltagen ist die Mannschaft aber weiter im Soll. Am Wochenende reisen die Wölfe zu Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Geschäftsführer Jörg Schmadtke erwartet eine schwere Aufgabe.

Die Rheinländer gerieten ihrerseits am Freitagabend mit 1:7 bei DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt unter die Räder. Damit sind sie am Tabellenende angekommen. „Für uns ist das sicher kein gutes Ergebnis“, zitiert die Bild-Zeitung den 54-Jährigen. „Nach so einer Niederlage werden die Sinne von Fortuna geschärft sein.“ Düsseldorf hat viel wiedergutzumachen, die Wölfe wollen deshalb kein Aufbaugegner sein. Die Entwicklung des Klubs beobachtet Schmadtke aus der Ferne, aber doch intensiv. „Düsseldorf ist mein Heimatklub, dort ist der Ursprung von allem“, so der ehemalige Profi-Torhüter.

Ein „besonderes Spiel“ für Schmadtke

„Ich bin dort groß geworden.“ Er kommt nicht umhin, es als „besonderes Spiel“ zu betrachten, wenngleich sich Schmadtke wohl kaum zu den emotionalsten Typen in der Bundesliga zählen würde. 260 Pflichtspiele bestritt der gebürtige Düsseldorfer für die Rot-Weißen. Der Verein habe sich zuletzt „kontinuierlich nach vorne entwickelt“, lobt er. Jetzt gehe es darum, sich zu stabilisieren. „Als Aufsteiger wird er es diese Saison aber schwer haben“, so seine nicht sonderlich gewagte Prognose. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn arbeitete Schmadtke im Jahr 2001 als Torwart-Trainer in Düsseldorf.

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