2. Bundesliga

Schlaudraff plädiert für Kontinuität: „Man kann nicht alle halbe Jahre alles umschmeißen“

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Hannover 96 hat seit dem Trainerwechsel zu Kenan Kocak in der 2. Bundesliga etwas an Fahrt aufgenommen, dennoch steht zur Winterpause mit Platz 13 ein eher ernüchterndes Zwischenfazit da. Jan Schlaudraff glaubt, dass dem Verein vor allem Geschlossenheit hilft.

„Wir müssen auf den Schlüsselpositionen im Verein Kontinuität reinbringen. Daran hängen viele Dinge“, ist der Sportdirektor gegenüber der Bild-Zeitung überzeugt. „Man kann nicht alle halbe Jahre alles umschmeißen“, formuliert der Ex-Profi deutlich. Die Worte kommen nicht von ungefähr, immerhin halten sich Gerüchte hartnäckig, denen zufolge Schlaudraff selbst um seinen Job zittern muss. Hannover-Boss Martin Kind tat zuletzt allerdings sein bestes, ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

„Das A und O“

Konstanz und Kontinuität sind für Schlaudraff derweil nicht nur auf der Führungsebene entscheidend. „Wir müssen sie in den gesamten Laden bringen. In die Leistung der Mannschaft, sie ist das Zugpferd. Das ist das A und O“, so der 36-Jährige. Unter Kocak zeigte die Tendenz dabei vor der Winterpause durchaus in die richtige Richtung. Aber auch beim Trainer ist das Thema Kontinuität allgegenwärtig. Der Nachfolger von Mirko Slomka unterschrieb lediglich bis Saisonende.

Wunsch: Ab März sicher planen können

„Beide Seiten haben sich darauf verständigt, das war ja kein einseitiger Wunsch“, wiegelt Schlaudraff ab. Zunächst stehe ohnehin über allem, den Klassenerhalt zu sichern. Entscheidungen in Personalfragen, sowohl bei Kocak, als auch im Kader, sollen später folgen. „Ich hoffe, wir sind bis März in einem Fahrwasser, in dem man sicher für die neue Saison planen kann“, äußert Schlaudraff seinen Wunsch für das Jahr 2020. Bei Hannover 96 laufen alleine im Profi-Kader zwölf Verträge am Saisonende aus.

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