Bundesliga

Schipplock: Desolater „Dino“ wollte „lange die Null halten“

on

Der Hamburger SV taumelt weiterhin geradewegs auf die Zweitklassigkeit zu. Gegen den FC Bayern setzte es eine erwartungsgemäße Klatsche (0:6). Spieler und Trainer äußerten sich bei Sky unzufrieden mit der Art und Weise, wie der Bundesliga-Dino gegen den Rekordmeister unterging.

„Wir haben heute von Anfang an zu wenig gemacht“, sagte Verteidiger Gotoku Sakai. „Wir haben keine Ausrede, es fing schon bei mir bei den ersten beiden Gegentoren an. So einfache Gegentore kannst du in der Bundesliga nicht zulassen“, so der Japaner zerknirscht. Der HSV habe sich viel vorgenommen und eine ganz andere Leistung zeigen wollen, gab er weiter an. „Wir wollten so lang wie möglich irgendwie die Null halten“, erklärte Sven Schipplock den Spielplan der Gäste.

„Wir haben uns das selber eingebrockt“

Der Plan der Rothosen sei darüber hinaus gewesen, nach vorne durch eine Standardsituation oder einen Konter erfolgreich zu werden. „Die erste Prämisse war in den ersten Minuten kein Tor zu kassieren und dieser Plan wurde in den ersten 18 Minuten mehr als vernichtet.“ Der Stürmer hege wenig Hoffnung auf Schützenhilfe im Abstiegskampf, die Mannschaft des HSV sei auf sich selbst angewiesen. „Wir haben uns das selber eingebrockt.“ Trotzdem sei es bitter, mit sechs Toren untergegangen zu sein.

Hollerbach wollte einen giftigeren HSV

„Vom Zweikampfverhalten muss man anders auftreten, wenn man hier bei einer Top-Mannschaft was mitnehmen will“, kritisierte Bernd Hollerbach sein Team. Der HSV habe versucht, mutig zu sein, doch das Spiel sei früh entschieden gewesen, weil den Bayern zu viele Räume gelassen wurden. „Man kann hier verlieren, aber die Art und Weise hat mir nicht gepasst. Nach 18 Minuten war das Spiel erledigt und dann braucht man keine großen Anstrengungen mehr machen.“ Bei noch acht ausstehenden Bundesligaspielen liegt der HSV weiterhin sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz, den Mainz 05 belegt.

About fussball.news

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.