Bundesliga

Schalke und Kolasinac dachten an Wiedervereinigung

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Der FC Schalke 04 hat auf der Linksverteidiger-Position kürzlich mit Juan Miranda aus dem Nachwuchs des FC Barcelona nach langer Suche eine spannende Lösung präsentiert. Im Sommer galten zahlreiche Namen als Kandidaten. Beschäftigt hatte sich der Klub wohl auch mit einer Rückkehr von Sead Kolasinac.

Dies berichtet Sport Bild. Demnach sei auch der bosnische Nationalspieler selbst nicht komplett abgeneigt gewesen. Sechseinhalb Jahre hatte er bereits für die Königsblauen gespielt. In ihrem Dress machte er seine ersten Schritte im Profifußball. 2017 folgte der ablösefreie Wechsel zum FC Arsenal in die Premier League. Dort war Kolasinac in der vergangenen Saison nicht gänzlich unumstritten. Auch in der neuen Spielzeit plant Teammanager Unai Emery womöglich nicht mit dem Karlsruher als absolutem Stammspieler. Immerhin verpflichtete der Europa-League-Finalist in Kieran Tierney von Celtic eines der hoffnungsvollsten Talente des britischen Fußballs für die Position.

Gehalt machte schnell einen Strich durch die Rechnung

Allerdings war ein Transfer zurück zum FC Schalke 04 wohl nie sonderlich konkret. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machten dem romantischen Gedanken ein schnelles Ende. Wie das Magazin berichtet, verdient Kolasinac in London netto bis zu sechs Millionen Euro im Jahr. Für die Knappen wäre dies nicht zu finanzieren gewesen, ganz zu schweigen von einer Ablösesumme für den noch bis 2022 unter Vertrag stehenden Verteidiger. Kolasinac dürfte mit seinem Verbleib beim FC Arsenal aktuell gut leben können. Schließlich hat Tierney wegen einer Hüftverletzung noch kein Spiel absolviert. Und der andere Konkurrent, Nacho Monreal, kehrte kürzlich in seine spanische Heimat zurück.

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