Bundesliga

Schalke in der Pole? Mbabu lässt Zukunft offen

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Der FC Schalke 04 sucht nach Verstärkung auf der rechten Verteidigerposition. Kevin Mbabu von Young Boys Bern steht offenbar ganz oben auf der Liste.

Dies berichtet der als gut informiert geltende Schweizer Journalist Michel Wettstein auf der Onlineplattform nau.ch. Die Gelsenkirchener sehen sich auf der Rechtsverteidigerposition nicht optimal besetzt und wollen im Winter nachlegen. Kevin Mbabu, Landsmann von Angreifer Breel Embolo, könnte dabei eine wichtige Rolle spielen. Der Schweizer Nationalspieler ließ seine Zukunft bei Young Boys Bern gegenüber dem Blick offen: „Ich werde nur gehen, wenn ein Klub mit dem richtigen Karriereplan für mich kommt. Ich bin glücklich in Bern.“ Er bezifferte die Chancen für einen Verbleib in Bern auf „60 zu 40 Prozent“ – nach dem Aus in der Champions League ist allerdings ein Reizpunkt weg. An ihm interessierte Mannschaften werden das gerne hören.

Eintracht hatte Interesse im Sommer

Im Sommer noch wollte Eintracht Frankfurt den 23-Jährigen verpflichten. „Bei Kevin waren wir auf jeden Fall interessiert. Wir hätten es sehr gerne gemacht, aber es war wirtschaftlich nicht darstellbar. Wir haben uns sehr intensiv mit ihm beschäftigt, vor allem nach der Verletzung von Timmy Chandler. Wir hatten noch andere Optionen, die uns allerdings nicht wirklich überzeugt haben“, gab Sportvorstand Fredi Bobic vergangenen September im Gespräch mit transfermarkt.de zu.

Marktwert von Mbabu weiter gestiegen

Die Hessen sollen demnach umgerechnet rund 5,5 Millionen Euro geboten, Young Boys Bern hingegen neun Millionen gefordert haben. Bis zum letzten Transfertag wurde an dem Deal gebastelt, am Ende fanden Ex-YB-Trainer Adi Hütter und Mbabu allerdings nicht zusammen. Inzwischen ist dessen Marktwert nach Auftritten in der Champions League weiter gestiegen – außer er hat eine bislang noch nicht bekannte Ausstiegsklausel im bis 2020 laufenden Vertrag verankert.

FC Schalke könnte Summe stemmen

Neben Schalke, die einen 10-Millionen-Deal wohl eher stemmen könnten als die Eintracht, sollen auch der VfL Wolfsburg, der VfB Stuttgart, die englischen Teams FC Southampton (mit Trainer Ralph Hasenhüttl), West Ham United und der französische Erstligist AS Monaco bei Mbabu genau hinsehen. Mbabu absolvierte in dieser Saison bislang 23 Pflichtspiele, in denen er einmal traf und dreimal assistierte.

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