Bundesliga

Schalke-Boss Schneider: „Wir müssen aufhören, das Opfer der Bundesliga zu sein.“

on

Der FC Schalke fungiert in der Bundesliga momentan als ultimativer Aufbaugegner. Sportchef Jochen Schneider möchte nicht länger das „Opfer“ von vermeintlich schlechteren Teams sein.

In der englischen Woche verlor das Team von David Wagner nacheinander gegen drei Abstiegskandidaten. In der Rückrundentabelle rangieren die Königsblauen auf dem letzten Platz, mit nur einem Sieg in zwölf Spielen und einem desaströsen Torverhältnis von -20. Mit 37 Punkten werden die derzeit zehntplatzierten Schalker wohl nicht mehr in den Abstiegskampf rutschen. Allerdings ist man alles andere als glücklich mit der sportlichen (Fehl-)Entwicklung.

Schneider: „Aufhören, das Opfer zu sein“

„Wir haben – bei allem Respekt – in einer Woche gegen Augsburg, Düsseldorf und Bremen verloren“, schimpft Sportchef Jochen Schneider in der Sportbild. „Augsburg war bis dahin in der Rückrunde die Mannschaft mit den wenigsten Punkten, Düsseldorf Tabellen-16. und Werder Tabellen-17. Wir müssen uns der Situation bewusst sein und aufhören, das Opfer der Bundesliga zu sein“, wettert der 49-jährige.

Chance zur Trend-Wende gegen Union

Wenn die Blau-Weißen die gegenwärtige Form mit in die nächste Saison tragen, gehören sie klar zu den Abstiegskandidaten. Laut der Sportzeitschrift soll deswegen am Saisonende jeder Stein umgedreht werden: Mögliche Verbesserungen werden in allen Mannschaftsteilen, und auch auf der Trainerposition, in Betracht gezogen. Doch zunächst muss auswärts gegen Aufsteiger Union Berlin am kommenden Sonntag ein Sieg her, um kurzfristig die „Opferrolle“ abzulegen. Denn seit dem 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt am 15. Spieltag hat Schalke keinen Dreier gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte mehr eingefahren.

About Stefan Buczko

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.