Bundesliga

Schaaf: Gebrüder Eggestein sind Vorbilder für Werder-Nachwuchs

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Trotz der 2:6-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Bundesliga-Spieltag spielt Werder Bremen bislang eine beeindruckende Saison. Geprägt wird sie unter anderem vom endgültigen Durchbruch von Mittelfeldmann Maximilian Eggestein. Er und Bruder Johannes sind laut Thomas Schaaf Vorbilder für den gesamten Nachwuchs des Klubs.

„Sie wollen sich durchsetzen, ihren Weg gehen und laufen nicht vor der Konkurrenz davon“, schreibt der Technische Direktor der Hanseaten in einem Beitrag für das Internetportal Deichstube. „Sie lassen sich auch durch die hohe Erwartungshaltung nicht verrückt machen, sondern arbeiten weiter.“ Den Durchbruch bei den Profis zu schaffen, erfordere von allen Beteiligten große Geduld. Besonders in dieser Beziehung seien die Eggestein-Brüder hervorzuheben, so Schaaf.

Lob für Kohfeldt

Mit Florian Kohfeldt treffen sie seiner Ansicht nach auf den idealen Begleiter für den Sprung vom Talent zum Leistungsträger. „Er ist ein Cheftrainer, der sich sehr für den Nachwuchs interessiert“, erklärt der langjähriger Werder-Coach. „Was kann es für ihn Schöneres geben, als mit der Mannschaft erfolgreich zu sein und dabei noch eigene Talente auf dem Platz stehen zu sehen? Das ist Werder Bremen!“ Die Verzahnung zwischen Jugend- und Profi-Abteilung funktioniere nicht zuletzt dank Kohfeldt reibungslos, lobt Schaaf.

Pizarro als Mentor für Eggestein

Der 57-Jährige sieht derweil den jüngeren der Eggestein-Brüder, Johannes, auf dem Weg dahin, wo Maximilian sich bereits befindet: Zur etablierten Kraft. „Das ist ein spannender Prozess“, so Schaaf. „Er weiß das, weil er mit beiden Füßen auf dem Boden steht. Deswegen sind seine Aussichten auch sehr gut.“ Nicht zuletzt liege das auch an Claudio Pizarro, in dem er eine Art Mentor sieht. „Ich weiß noch, dass bei Claudios Verpflichtung moniert wurde, dass er nun ein Talent wie Johannes blockieren könnte. Das ist Quatsch!“ Der Peruaner legte Eggestein beim 2:0 gegen den VfL Wolfsburg vor der Länderspielpause sein erstes Tor in der Bundesliga auf. Mit 20 Jahren ist er halb so alt wie Pizarro.

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