2. Bundesliga

Sandhausen – Ingolstadt: Koschinat als Heilsbringer?

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Sowohl der SV Sandhausen als auch der FC Ingolstadt stecken tief in der Malaise. Am Freitagabend (18.30 Uhr) eröffnen die beiden kriselnden Klubs den 10. Spieltag der 2. Bundesliga. Im Vordergrund der Partie steht auf der Heimseite vor allen Dingen der unter der Woche neu vorgestellte Uwe Koschinat.

Über zwei Jahre lang nahm Kenan Kocak auf dem Trainerstuhl des SV Sandhausen Platz. Der miese Start in die neue Saison veranlasste die Verantwortlichen am Hardtwald schließlich dazu, die Reißleine zu ziehen. Der SVS entschied erst ein Spiel für sich, daneben prangen zwei Remis und sechs Niederlagen. Zur Folge hat die Misere den 17. Tabellenplatz der 2. Bundesliga.

Koschinat der neue Mann

Rechtzeitig vor dem Duell gegen den Letzten FC Ingolstadt wurde mit Uwe Koschinat der Kocak-Nachfolger präsentiert. Der 47-Jährige kam vom Drittligisten Fortuna Köln. Auf wie vielen Positionen Koschinat seine Anfangsaufstellung verändern wird, ließ er vor der Partie noch offen. Der neue Übungsleiter heizte jedoch den Konkurrenzkampf kräftig an.

Nationalspieler wieder zurück

„Jeder Spieler hat aufgrund von Qualität und Einsatzbereitschaft die Berechtigung, am Freitag im Kader zu stehen. Diese Druckkonstellation will ich versuchen, positiv auf die Mannschaft zu übertragen“, so Koschinat. Ken Gipson, Nejmeddin Daghfous, Torhüter Marcel Schuhen und Tim Knipping fallen für das Ingolstadt-Spiel aus. Leart Paqarada (Kosovo) und Rurik Gislason (Island) sind unversehrt von ihren Nationalmannschaftsreisen zurückgekehrt.

Erfolg unter Nouri bleibt aus

Die Ingolstädter nahmen im Gegensatz zu Sandhausen ihren Trainerwechsel bereits vor einigen Wochen vor. Bei den Audi-Städtern übernahm Ende September der Bundesliga-erfahrene Alexander Nouri die Nachfolge von Stefan Leitl. Obwohl der neue Übungsleiter nach wie vor positive Kritik für seinen Fußball bezieht, bleiben die Erfolge aus. Der FCI unterlag in allen drei Partien unter Nouri jeweils mit 1:2.

Schlechte Bilanz am gegen Sandhausen

Zudem dient der Blick auf die Statistik nicht als Mutmacher: Ingolstadt hat bislang nur zwei der insgesamt acht Zweitliga-Duelle gegen Sandhausen für sich entschieden – vier Niederlage stehen dem gegenüber. „Die Länderspielpause kam für uns zur richtigen Zeit. Wir konnten in den vergangenen zwei Wochen sehr gut arbeiten, haben viele Abläufe optimiert und einige Gespräche geführt“, erklärte Nouri vor der Partie.

Nouri erwartet „heißen Fight“

Israeli Almog Cohen ist wieder eine Option für den FCI. Tobias Schröck fällt hingegen weiterhin aus. Keine Rolle spielt überdies das am Kreuzband verletzte Duo um Christian Träsch und Joey Breitfeld. „Wir wissen, dass uns in Sandhausen ein heißer Fight erwartet“, sagte Nouri, der gleichwohl anfügte: „Wir gehen optimistisch in die Partie und sind auf alle Phasen des Spiels vorbereitet! Die Mannschaft ist gut eingestellt und wird Lösungen finden.“

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