1. FC Heidenheim

Sandhausen – Heidenheim: Gastgeber wollen es im 16. Anlauf wissen

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In der 2. Fußball-Bundesliga steht der 15. Spieltag auf der Agenda. Am Sonntagnachmittag (13.30 Uhr) treffen unter anderem der SV Sandhausen und der 1. FC Heidenheim aufeinander. Vor allem für den Gastgeber wären drei Punkte von enormer Bedeutung – und nicht nur, weil die Bilanz gegen den FCH dramatisch ist.

Der Trainerwechsel von Kenan Kocak zu Uwe Koschinat brachte vor allem Spektakel mit sich. In den bisher sechs Partien unter der Regie des neuen Übungsleiters des SV Sandhausen fielen stolze 20 Treffer. Für den SVS sprangen am Ende aber lediglich ein Sieg und zwei Unentschieden raus. Zur Folge hatte diese wenig zufriedenstellende Bilanz der vergangenen Wochen das Abrutschen auf Tabellenplatz 16.

Lange Sandhäuser Durststrecke

Wenn am Wochenende der 1. FC Heidenheim zu Gast ist, soll sich das Blatt zum Guten wenden. Doch schon vor der Partie stellt man fest, dass dieses Vorhaben kein leichtes wird: Sandhausen ist seit 15 Pflichtspielen gegen Heidenheim ohne Sieg (sieben Remis, acht Niederlagen). Im August 2009 gelang dem SVS der letzte Sieg gegen Heidenheim – damals noch in der 3. Liga (3:0).

Wooten fraglich, Duo fehlt

Die Zielsetzung von Koschinat ist klar: „Wir benötigen in den letzten Spielen dringend Punkte, völlig unabhängig vom Gegner. Wir möchten, dass die Zuschauer am Sonntag nach dem Spiel glücklich nach Hause gehen.“ Andrew Wooten war aufgrund eines grippalen Infekts am Training gehindert, Tim Knipping (Einriss im Meniskus) und Nejmeddin Daghfous (Reha nach Kreuzbandriss) fallen für das Heidenheim-Spiel aus.

Klatsche gegen Paderborn

Nicht ganz so düster ist die Gemengenlage beim Gast aus Heidenheim. Wobei dem Team des langjährigen Trainers Frank Schmidt in der Vorwoche deutlich die Grenzen aufgezeigt wurden. Zu Hause gegen Aufsteiger SC Paderborn kam der FCH mit 1:5 ungewohnt heftig unter die Räder. „Das tut weh, wir sind das nicht gewohnt, aber auch damit müssen wir umgehen können und uns aufrichten“, sagte Schmidt unmittelbar nach dem Spiel.

Theuerkauf mit starker Bilanz

„Wir müssen zeigen, dass wir in den entscheidenden Phasen besser sind“, lautet Schmidts roter Faden. „Das Entscheidende ist, dass wir die Lehren aus dem Paderborn-Spiel ziehen. Wir stellen uns auf eine sehr intensive Partie ein.“ Norman Theuerkauf, der seinen Vertrag unlängst bis 2020 ausdehnte, ist gegen Sandhausen in zehn Zweitliga-Spielen ungeschlagen (sechs Siege, vier Remis).

Glatzel fehlt weiterhin

FCH-Coach Schmidt kann auf das gleiche Arsenal an Spielern zurückgreifen wie in der Vorwoche. Außer Robert Glatzel (Muskelfaserriss) stehen Heidenheim alle Akteure zur Verfügung. Schmidt erwartet einen engagierten Gegner: „Sandhausen wird sich nicht hinten einigeln, im Gegenteil. Ich glaube, dass sie von der ersten Sekunde an versuchen werden, die Initiative zu ergreifen und uns gar nicht ins Spiel kommen zu lassen.“

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