Champions League

Sanches hat sich aus der Krise befreit: „Habe versucht, Druck auszublenden“

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Die Liste der Verlierer beim FC Bayern München ist in der aktuellen Krise lang. Renato Sanches, der bereits als einer der größten Flops der vergangenen Jahre galt, hat sich in dieser Phase behaupten können.

Renato Sanches bestritt gegen Fortuna Düsseldorf (3:3) bereits seinen zwölften Pflichtspieleinsatz. Das Unentschieden konnte zwar auch der Portugiese nicht verhindern, dennoch stimmt die Tendenz in der Entwicklung des 20-Jährigen. „Ich habe jetzt versucht, den Druck auszublenden“, verriet er bei Sky sein Rezept. Der Europameister kam 2016 mit vielen Vorschusslorbeeren für 35 Millionen Euro von Benfica Lissabon zum deutschen Rekordmeister.

Hohe Erwartungen von Beginn an

Die Erwartungen waren dementsprechend hoch und Sanches wollte es allen beweisen: „Ich war mit der Brechstange unterwegs und musste loslassen und wieder Spaß haben.“ Sein Trainer Niko Kovac, der ihn Stück für Stück aufbaute und heranführte, lobte dessen Sprung nach vorne: „Mit der Entwicklung kann nicht nur ich, sondern auch der gesamte Klub, zufrieden sein.“

Sonderlob von Kovac

Sanches, so der Kroate weiter, habe spezielle Fähigkeiten: „Er befindet sich auf einem guten. Renato ist noch jung und er wird mit Sicherheit sehr viel besser werden.“ Wie lange Kovac ihn noch begleiten darf, ist aktuell unklar. Auf die Unterstützung des Nationalspielers darf er aber bauen. „Wir dürfen auf keinen Fall schon aufgeben“, forderte Sanches und sagte: „Abgerechnet wird zum Schluss. Wir haben eine schlechte Phase, die wir überstehen müssen und eine positive Wende einleiten.“

Sanches erlebte Durchbruch im Hinspiel

Für ihn persönlich wurde ausgerechnet das Hinspiel gegen seinen ehemaligen Klub Benfica zum Knackpunkt. Die Münchener siegten mit 2:0, er erzielte den entscheidenden Treffer und das gesamte Stadion erhob sich für ihn. Jetzt will Sanches dazu beitragen, im Rückspiel die Wende einzuleiten und so möglicherweise seinen Förderer Kovac noch zu retten.

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