Bundesliga

Sallai: Warum der Freiburg-„Draufgänger“ direkt funktioniert

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Trotz des Ausscheidens aus dem DFB-Pokal bei Holstein Kiel am Mittwochabend dürfte der SC Freiburg mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Der Tabellen-elfte der Bundesliga hat bereits sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Ein wichtiger Faktor sind starke Neuzugänge wie Roland Sallai.

Der Ungar war den Breisgauern im Sommer immerhin viereinhalb Millionen Euro Ablöse wert. Mehr zahlte der Sportclub nur für Admir Mehmedi und Luca Waldschmidt. Die Investition scheint sich zu lohnen: Der 21-Jährige hat sich auf dem linken Flügel gut eingelebt. „Er macht sich nicht so viele Gedanken, ist unbekümmert, will einfach rausgehen und kicken“, erklärt Sportdirektor Klemens Hartenbach gegenüber dem kicker, warum Sallai direkt funktioniert. „Roland ist ein Draufgänger, das belebt unser Spiel.“

„Er zeigt den totalen Willen“

Besonders schätze Freiburg am Nationalspieler dessen hohes Tempo im Eins-gegen-Eins. Diese Qualität habe dem Team von Christian Streich zuvor gefehlt, so Hartenbach. Besonders wichtig ist freilich, dass Sallai auch im Defensivverhalten mitmacht. „Auch, wenn er im Detail noch nicht alles richtig macht, zeigt er den totalen Willen, umzuschalten und gegen den Ball zu arbeiten.“ Der nächste „Qualitätssprung“, wie Hartenbach es nennt, soll nun vor dem gegnerischen Tor erfolgen. Sallai traf bei seinem Bundesliga-Debüt gegen den VfL Wolfsburg, wartet seitdem auf einen weiteren Torerfolg. Der zwölffache Nationalspieler stand in fünf der vergangenen sechs Bundesliga-Spiele in der Startformation. In Kiel erhielt er eine Pause. Am Samstag dürfte er beim FC Bayern wieder zur ersten Elf von Streich gehören.

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