Bundesliga

Salihamidzic stützt Kovac

on

Der FC Bayern München leckt nach der 2:3-Niederlage bei Borussia Dortmund seine Wunden. Trainer Niko Kovac erhält nach dem starken Auftritt dennoch Rückendeckung von der Vorstandsebene.

Nach Präsident Uli Hoeneß, der bei Wontorra – Der Fußballtalk klar und deutlich sagte, dass Niko Kovac „nicht infrage“ stehe, positioniert sich nun auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic. „Niko hat unser vollstes Vertrauen“, sagte der Bosnier im kicker. Seine Position wackle „überhaupt nicht.“ Es sind Worte, die dem Kroaten helfen werden, in dieser für den FC Bayern schwierigen Situation wieder rauszukommen.

Watzke hebt die Stärke der Bank vor

Bei der Partie in Dortmund wurde das ganze Dilemma sichtbar: Die Münchener mussten viel Aufwand betreiben, um zwischenzeitlich zweimal in Führung zu gehen. Weitere Topchancen gab es keine, Marwin Hitz bekam wenig bis gar nichts zu tun. Am Ende reichte die Kraft nicht mehr – auch deshalb, weil der Kader des BVB enorm an Breite dazugewonnen hat. Mo Dahoud, Paco Alcacer und Thomas Delaney kamen für Julian Weigl, Mario Götze und Jacob Bruun Larsen. „Das ist das erste Mal in 14, 15 Jahren, dass wir eine Einsatzbank haben, die sich vor Bayern München nicht verstecken musste“, stellte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei Wontorra – Der Fußballtalk fest – und untertrieb damit wohl noch.

Fehler in der Transferpolitik beim FC Bayern

Dies kann nicht nur Kovac angelastet werden. Möglicherweise hat der Konkurrent aus dem Ruhrpott richtige Schlüsse gezogen und der FC Bayern einige falsche Entscheidungen getroffen. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Corentin Tolisso und Kingsley Coman schmerzen und erstmals seit Jahren kommt das Gefühl auf, sie könnten dauerhaft nicht ersetzt werden. Dem Trainer sind diese Versäumnisse nicht anzulasten, weshalb ihm offenbar die nötige Zeit eingeräumt wird.

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.