Bundesliga

Saier: Neues Stadion beeinflusste Kaderplanung von Freiburg

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Der SC Freiburg hat auf seinem Höhenflug zuletzt etwas an Auftrieb verloren. Aus den vergangenen vier Partien gelang nur ein Sieg. Am heutigen Mittwochabend geht es aller Voraussicht nach letztmals im Schwarzwaldstadion gegen den FC Bayern. Der Klub baut ein neues Stadion. Dies hatte Einfluss auf die Kaderplanung, verrät Jochen Saier.

„Es war unser Ziel, das Team möglichst zusammenzuhalten, damit wir im neuen Stadion Bundesliga spielen“, so der Sportvorstand gegenüber Sport Bild. Den Breisgauern war es vor Saisonbeginn gelungen, ohne großen Abgang zu bleiben. Dies war in den Vorjahren selten der Fall. 2018 ging etwa Caglar Söyüncü zu Leicester City, 2017 Maximilian Philipp zu Borussia Dortmund. Viele Experten sehen einen wichtigen Erfolgsschlüssel darin, dass die Mannschaft von Christian Streich seit längerer Zeit eingespielt ist. „Wir bemühen uns natürlich, den einen oder anderen Spieler länger bei uns halten zu können und die Mannschaft zu stabilisieren“, sagt Saier.

Im Sommer dürften wieder Klubs anklopfen

Dennoch treffe der Sportclub Einzelfallentscheidungen. Im aktuellen Kader gibt es gleich mehrere Kandidaten, bei denen im Sommer zahlungskräftige Klubs vorstellig werden dürften. Die A-Nationalspieler Robin Koch und Luca Waldschmidt fallen ins Auge, aber auch Mittelfeldmann Janik Haberer. Er ist der einzige Stammspieler mit einem auslaufenden Arbeitspapier. Sportdirektor Klemens Hartenbach hatte bereits Anfang des Monats betont, wie hart der SC Freiburg daran arbeite, den Kontrakt auszuweiten. Die neue Heimspielstätte könnte dabei durchaus ein Faktor sein. Dass die Breisgauer sie, plangemäß im August 2020, als Bundesligist eröffnen werden, steht bereits nach 15 Spieltagen außerhalb jeder Diskussion.

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