Bundesliga

Russische Top-Klubs buhlen um Anton

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Vor Beginn der abgelaufenen Spielzeit wurde Hannover 96 unter den ersten Abstiegskandidaten geführt. Die Niedersachsen straften die Experten Lügen, spielten eine durch und durch solide Saison, in der nie echte Abstiegsangst aufkam. Ein Garant für das sorgenfreie Jahr war Waldemar Anton. Der wird nun von Spitzenklubs aus Russland gejagt.

Dies bestätigte Berater Rene Neunecker gegenüber der Bild-Zeitung. „Es sind richtig gute Klubs, die sich melden“, sagte er. Die Rede sei von den Moskauer Großklubs Lokomitive, Spartak und ZSKA sowie Zenit St. Petersburg. Die Verbindung liegt nahe, wurde Anton doch 1996 in der ehemaligen Sowjet-Republik Usbekistan geboren. Der deutsche U21-Nationalspieler soll aber keine große Lust auf die Liga des WM-Gastgebers haben. „Russland ist für Waldi kein Ziel“, wird sein Berater zitiert.

Vielseitiger Defensivspezialist

Dabei hätten ihm die russischen Klubs eine satte Gehaltserhöhung bieten können. Doch der 21-Jährige weiß, dass sein Profil auch in anderen Top-Ligen gefragt sein wird. Dank seiner Vielseitigkeit kann Anton neben seiner Paraderolle als Innenverteidiger auch rechts hinten und auf der Sechs spielen. Im Zeitalter der taktischen Flexibilität ist das eine gefragte Qualität, die der 1,89-Meter lange Defensivspezialist zudem mit einer starken Spieleröffnung vereint. Insofern dürfte Hannover Anton in den kommenden Transferperioden irgendwann für eine hohe Ablöse abgeben. Eine Ausstiegsklausel hat der Rechtsfuß nicht.

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