Bundesliga

Russ: Wegen Corona „wenigstens etwas mehr Zeit“ fürs Comeback

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Marco Russ hat in der laufenden Saison nur ein Pflichtspiel für Eintracht Frankfurt bestritten. Im August riss er sich in der Europa-League-Qualifikation gegen den FC Vaduz die Achillessehne. Ob der schweren Verletzung stand in Frage, ob er vor dem Ende der Saison, und somit seinem Vertragsende, auf den Platz zurückkehren könnte. Dann kam die Corona-Pandemie.

„Wenn ich der Coronapause überhaupt etwas Positives abgewinnen kann, ist es die Möglichkeit, Rückstände aufzuholen und im Umfeld der Mannschaft zu trainieren“, so der Routinier gegenüber der Vereinshomepage. Aktuell versuche er, vor allem die Muskulatur in der zuletzt weniger beanspruchten Wade zu animieren. Weil sich das Saisonende verschiebt, wohl bis tief in den Juni hinein, hat Russ zumindest eine Chance auf ein Comeback. „Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Wie gesagt habe ich durch die aktuelle Lage wenigstens etwas mehr Zeit.“

Geisterspiele haben „gewissermaßen Vorbereitungscharakter“

Grundsätzlich würde sich der Publikumsliebling natürlich wohler fühlen, wenn er nochmal vor vollen Rängen auflaufen dürfte. „Das hat gewissermaßen einen Vorbereitungscharakter, wenn du im Trainingslager bist, dich mit einem anderen Bundesligisten bist und auf irgendeinem Platz vor zwölf Zuschauern spielst. Das macht einfach keinen Spaß“, so Russ über Geisterspiele. Gleichwohl weiß er, dass Fußball anders über Monate überhaupt nicht möglich wäre.

„Da müssen wir durch“

„Über allem steht die Gesundheit. Nicht nur bei uns als Bundesligamannschaft, sondern in allen Lebensbereichen. Da müssen wir durch“, so der 34-Jährige. Immerhin konnte die Mannschaft nach der Quarantäne in Kleinstgruppen zurück auf den Trainingsplatz. Es sei ihre Pflicht, sich auf den Tag X bestmöglich vorzubereiten, sagt Russ. „Weil klar ist auch, dass die Spiele dann Schlag auf Schlag kommen werden.“

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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