Bundesliga

Russ hebt die Teamstärke der Eintracht hervor

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Eintracht Frankfurt gilt aktuell als Mannschaft der Stunde. Die Hessen konnte wettbewerbsübergreifend 25 von 27 möglichen Punkten in den vergangenen neun Spielen sammeln. Marco Russ sieht den Lauf nicht nur in der Offensivstärke begründet.

Luka Jovic hat es geschafft: Sein Treffer zum 2:0 gegen Fortuna Düsseldorf (7:1) wurde zum Tor des Monats gewählt. Eine präzise Hereingabe von Filip Kostic nahm der Serbe artistisch direkter aus der Luft, schwebte dabei förmlich über dem Rasen und netzte knallhart und unhaltbar für Keeper Michael Rensing ein. Es war eines von insgesamt 25 Highlights, die das „Trio Infernale“ in der aktuell laufenden Saison geliefert hat. Bis auf einmal, als Jetro Willems zum 3:0-Endstand auf Nicolai Müller flankte, der einköpfte, hatte die „Büffelherde“ – wie sie von Torhüter Kevin Trapp getauft wurde – bei  den insgesamt 26 Bundesligaspielen immer Kopf oder Fuß mit im Spiel.

Russ lobt Stürmer

„Wenn man die Quote sieht, dann werden sie absolut zurecht gelobt“, stellte Marco Russ gegenüber Sky anerkennend fest. Unter Trainer Adi Hütter ist das Team inzwischen auch defensiver deutlich stabiler. 13 Gegentreffer sind der viertbeste Wert der Bundesliga. Noch beeindruckender wird die Zahl mit Blick auf die vergangenen Wochen: Einen Großteil davon kassierten die Frankfurter in den ersten sechs Partien, nämlich deren zehn. Seit dem „Befreiungsschlag“, wie Hütter den 4:1-Sieg gegen Hannover am sechsten Spieltag bezeichnete, kassierte die Mannschaft in fünf Partien nur noch drei Tore. Zuletzt durfte sich Trapp über zwei zu-Null-Spiele freuen.

Aber: Fundament bildet die starke Defensive

Russ, der in vier Pflichtspielen zum Einsatz kam, gab bei Spox zu: „Wir reiten momentan auf einer unglaublichen Welle. Wir nehmen alles mit, arbeiten aber auch sehr hart dafür. Es macht richtig viel Spaß.“ Daran habe nicht nur die Offensive ihren Anteil: „Ob Trapp, die Innenverteidiger oder der Sechser  davor: Momentan macht jeder den Job, den er tun soll und das auch noch richtig gut.“ Der 33-Jährige betonte: „Wir funktionieren als Mannschaft richtig gut!“

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