Bayer 04 Leverkusen

Rummenigge bei Sane, Havertz und Werner abwartend

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Der FC Bayern hat den Umbruch für die kommende Spielzeit bereits in einigen Positionen vollzogen. Vor allem in der Offensive besteht aber noch Bedarf. Es geistern seit Wochen die gleichen Namen durch die Medien. Karl-Heinz Rummenigge gibt sich jeweils abwartend.

Geht es nach der Öffentlichkeit des Werbens des Rekordmeisters, steht Leroy Sane auf der Wunschliste ganz oben. Wirklich heiß ist die Angelegenheit bislang aber wohl nicht. „Ein Transfer ist immer ein Drei-Parteien-Geschäft“, erklärt der Vorstandschef gegenüber Sport Bild. „Erst muss sich der Spieler entscheiden, wo er seine Zukunft sieht.“ Gerüchte, denen zufolge die Bayern bereits konkrete Angebote für den Nationalspieler von Manchester City gemacht haben, verwies Rummenigge bereits vorige Woche ins Reich der Fabeln.

Havertz nicht auf dem Markt

Ein Angebot sparen können sich die Münchner derweil bei Kai Havertz. Der Jungstar ist von Bayer Leverkusen in diesem Sommer nicht loszueisen. „Es gibt in Leverkusen einen Beschluss mit dem Aufsichtsratschef, Herrn Werner Wenning, dass der Spieler auf jeden Fall in der nächsten Saison in Leverkusen spielt“, weiß Rummenigge aus einem Gespräch mit Rudi Völler. Zum Sportgeschäftsführer der Werkself pflege er ein sehr gutes Verhältnis. Wohl auch deshalb will der Ex-Profi nicht spekulieren, ob Havertz sich in der Zukunft den Bayern anschließen wird.

Absprache mit Mintzlaff

„Ich bin kein Freund davon, Dinge im Voraus zu bestimmen, wenn dazwischen zwölf Monate liegen“, so Rummenigge. „Das ist nicht so einfach zu managen.“ Bei Timo Werner wäre es das sehr wohl, da sein Kontrakt bei RB Leipzig nach der Saison ausläuft. Die Sachsen wollen den Nationalstürmer aber keinesfalls ablösefrei verlieren. Rummenigge versicherte nach eigener Aussage gegenüber Klub-Chef Oliver Mintzlaff, dass er auf ihn zukommen werde, „wenn wir seriöses Interesse an Timo Werner haben“. Die Zeit dafür mag in der Sommerpause kommen.

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