2. Bundesliga

Roundup 2. Liga: Befreiungsschlag für Hannover, HSV klettert an die Spitze

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Der Hamburger SV hat am Samstag den Patzer des VfB Stuttgart ausgenutzt und mit einem 2:0-Sieg gegen Greuther Fürth die Tabellenführung übernommen. Bei Hannover 96 purzelten viele Steine aus dem Rucksack, die Niedersachsen siegten in der Kellerpartie gegen Dynamo Dresden mit 2:0. Der SV Sandhausen arbeitet hingegen weiter an einer ruhigen Spielzeit, gegen Erzgebirge Aue gab es im Verfolgerduell ein 2:2

Die Anspannung bei Hannover 96 und deren Trainer Mirko Slomka war vor der Begegnung bei Dynamo Dresden riesengroß. Der Auftrag an den Coach war klar: Siegen oder fliegen! Dementsprechend hektisch gestaltete sich diese Begegnung, beide Mannschaften agierten äußerst fehlerbehaftet und kamen kaum zu Tormöglichkeiten. Als Knackpunkt kann die 65. Minute gelten: Miiko Albornoz und Niklas Kreuzer gerieten an der Seitenauslinie aneinander, beide flogen vom Platz (Kreuzer mit Rot, der bereits verwanrte Albornoz mit Gelb Rot). Den Niedersachsen kam dies entgegen, Julian Korb vollendete einen schönen Pass von Marc Stendera spektakulär (71.). Die Entscheidung fiel in der 89. Minute, Joker Cedric Teuchert vollendete einen Konter. Dynamo belegt mit neun Punkten Rang 13, Hannover klettert auf den zehnten Platz.

Hamburger gewinnt verdient

Der Hamburger SV tat sich im Duell gegen Greuther Fürth gewohnt schwer, gewann aber insgesamt hochverdient mit 2:0 (0:0). Die Franken sind ein unangenehm zu bespielender Gegner und der HSV verpasste es im ersten Durchgang dann, die sich bietenden Chancen zu nutzen. Gleich nach Wiederanpfiff durfte das Team von Trainer Dieter Hecking aber jubeln: Jeremy Dudziak wuchtete per Kopf eine Flanke von Tim Leibold in die Maschen (49.). Bundesligareif wurde es fünf Minuten vor dem Abpfiff, als Adrian Fein seinen Mitspieler Sonny Kittel mit einem Traumpass fand und dieser die Nerven behielt. Hamburger klettert somit auf Rang eins und verdrängt den VfB Stuttgart, der am Freitagabend völlig überraschend dem Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden vor eigenem Publikum unterlag.

Remis im Verfolgerduell

Keinen Sieger gab es im Verfolgerduell zwischen dem SV Sandhausen und Erzgebirge Aue. Die Sandhäuser konnten das Eigentor von Aleksandr Zhirov (5.) durch Aziz Bouhaddouz (13.) und Kevin Behrens (26.) noch im ersten Durchgang drehen. Doch am Ende stand ein verdientes 2:2 (2:1) – weil der VAR ganz genau hinsah. Bei einer Aktion im Strafraum der Gastgeber hieß die Entscheidung zunächst Handspiel von Aue. Doch nach Überprüfung war zu erkennen, dass der Sandhäuser Denis Linsmayer mit der Hand dran war. Pascal Testroet ließ sich die Chance nicht nehmen und traf souverän zum Endstand (76.).

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