1. FC Nürnberg

Rossow: Club im Abstiegsfall finanziell in der Lage, Wiederaufstieg anzupeilen

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Der 1.FC Nürnberg muss sich als Schlusslicht der Bundesliga-Tabelle mit dem Gedanken anfreunden, nach einem einjährigen Intermezzo in das Unterhaus zurückzukehren. Immerhin hat der Club aber wirtschaftlich positive Nachrichten zu vermelden. Niels Rossow attestiert dem Verein gute Gesundheit.

„Ich gehe davon aus, dass wir unsere Lizenz ohne Auflagen erteilt bekommen“, so der Kaufmännische Leiter der Franken gegenüber der Bild-Zeitung. „Das ist ein erster Schritt, um uns in der Bundesliga dauerhaft etablieren zu können.“ Sportlich stehen die Zeichen dafür freilich denkbar ungünstig. Sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz bei noch zehn ausstehenden Spielen und bisher nur 13 Zählern sprechen eine eindeutige Sprache. Dennoch müsse niemandem Bange um die Zukunft sein, so Rossow. „Wenn es in die 2. Liga gehen sollte, wird der 1.FC Nürnberg finanziell ganz sicher in der Lage sein, wieder in den Aufstiegskampf einzugreifen.“

So soll der neue Sportchef ticken

„Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir hierfür eine passende Mannschaft zusammenstellen müssen“, erklärt der Finanzchef. Aktuell ist allerdings unklar, wer dafür federführend verantwortlich sein wird. Schließlich ist der Posten des Sportchefs nach der Entlassung von Andreas Bornemann im Februar noch nicht neu besetzt. Dietmar Beiersdorfer wird unter anderem gehandelt. Unabhängig von Namen hat Rossow genaue Vorstellungen. „Der FCN ist darauf angewiesen, dass er eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit hat. Deswegen wünsche ich mir, dass wir einen Sportvorstand bekommen, der nicht nur mit fertigen Spielern agieren kann, sondern auch Spieler aufbauen und entwickeln kann.“ Wichtig sei bei allem Grund für Optimismus aber auch, dass der neue starke Mann im sportlichen Bereich wirtschaftlich denke, so Rossow.

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