Bayer 04 Leverkusen

Rolfes Plan: „Trends in der Jugendarbeit setzen und vorneweg laufen“

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Bayer 04 Leverkusen steckt aktuell in der Krise. Dennoch ist die Mannschaft jetzt schon mit jungen und hochtalentierten Spielern besetzt. Simon Rolfes will als „Leiter Jugend und Entwicklung“ weitere Schritte gehen.

Kai Havertz setzt derzeit sowohl bei Bayer 04 Leverkusen als auch im Nationalteam Akzente. Joshua Kimmich lockt ihn bereits zum FC Bayern München, Mitspieler und Bundestrainer Joachim Löw schwärmen von dessen Qualitäten. Spieler wie er sollen in Zukunft bei der Werkself wieder das Fundament bilden: Hochtalentiert, mit viel Potenzial – und vor allem aus dem eigenen Nachwuchs stammend.

Rolfes erklärt seine Arbeit

Mit Ehrenspielführer Simon Rolfes wurde dafür im vergangenen Sommer ein „Leiter Jugend und Entwicklung“ installiert. Der erklärte bei Bild seinen Plan: „Es geht mir grundsätzlich darum, bei der großen Konkurrenz in NRW und aus dem Ausland, Trends in der Jugendarbeit zu setzen und vorneweg zulaufen.

Internationales Niveau in Leverkusen?

Rolfes schaut dabei über die eigene Region – und noch ein Stück weiter – hinaus: „In der Qualität der Ausbildung wollen und müssen wir absolut top sein – und das nicht nur im nationalen Vergleich. Das ist mein Anspruch.“ Damit dies gelingt, setzt Bayer nicht nur auf den Sport, sondern auch in enger Kooperation mit dem Landrat-Lucas-Gymnasium in Leverkusen-Opladen auf Bildung: „Alle unsere Spieler, die ihren Schulabschluss oder ihre Ausbildung abschließen wollten, haben das auch geschafft.“

So werden die Jugendlichen betreut

Damit anschließend – bestensfalls so reibungslos wie bei Havertz oder in den Jahren zuvor bei Benjamin Henrichs passiert – der Sprung aus der Jugend zu den Profis gelingt (Bayer hat die U23 abgemeldet), arbeiten in der U17 und U19 insgesamt vier Trainer mit den Eigengewächsen zusammen. Rolfes erklärte: „Bei der Ausbildung müssen wir darauf achten, dass jeder einzelne Spieler bei uns, von klein bis groß, so gut es geht betreut wird. Damit in dem doch schon harten Fußball-Alltag der Jungs das Menschliche nicht zu kurz kommt.“

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