Bundesliga

Rönnow weiter angeschlagen: Eintracht nimmt italienisches Torwarttalent mit

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Aus dem Eintracht-Trainingslager in Gais berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Die Überraschung war groß, als ein bislang völlig unbekanntes Gesicht den Mannschaftsbus der in Gais ankommenden Eintracht-Mannschaft verlassen hat. Giulio Girelli heißt das neue Talent aus den eigenen Reihen.

29 Spieler hat Eintracht-Trainer Adi Hütter für die Reise ins Trainingslager nach Gais nominiert. Neben 25 Feldspielern, wobei Nicolai Müller wohl die komplette Woche wegen anhaltender Oberschenkelprobleme verpassen und individuell üben wird, kamen vier Torhüter mit. Frederik Rönnow, Felix Wiedwald, Tobias Stirl – und völlig überraschend Girelli aus der U17.

Von Juventus zur Eintracht

Der erst 16 Jahre alt Schlussmann wechselte in der Sommerpause von Juventus Turin nach Frankfurt. Sein Vater ist wegen seiner Arbeit nach Frankfurt gezogen und hat den 1,96-Meter-Hünen mitgebracht. Torwarttrainer Manfred „Moppes“ Petz nahm sich seiner gleich an und der zeigte bei knallharten Schüssen im ersten Training gleich sein ganzes Können. Die Reflexe lassen bereits auf eine gewisse Klasse hindeuten, zudem kommt er für seine Größe erstaunlich schnell wieder hoch.

Hütter bleibt noch verhalten

„Es ist noch sehr früh etwas über ihn zu sagen“, blieb Hütter bei einer kleinen Runde am Rande des Trainingsplatzes noch sehr vorsichtig. Girelli kam mit, weil Jan Zimmermann seine Rückenprobleme noch in Frankfurt auskuriert und der als Stammtorhüter eingeplante Rönnow weiter an Knieschmerzen leidet. Hütter macht sich deshalb noch keine Sorgen und hofft auf eine baldige Rückkehr des Dänen. Er sagte allerdings: „Wenn es nicht so sein sollte, muss ich mir dahingehend noch Gedanken machen.“ Für Girelli wäre der Sprung nach ganz oben sicherlich noch ein sehr früher und großer. Es sei für Hütter aber „schön zu wissen, dass wir in der  Hinterhand einen jungen Mann haben.“

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