Bundesliga

Robben nimmt Kovac in Schutz

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Der FC Bayern München hat nach starkem Start unter Trainer Niko Kovac in den vergangenen Wochen abgebaut und liegt aktuell sieben Zähler hinter Borussia Dortmund auf dem fünften Tabellenrang. Arjen Robben nahm den Coach allerdings in Schutz.

Arjen Robben brennt auch in seinem zehnten Jahr beim FC Bayern München noch. Der Niederländer will immer spielen – und gewinnen. Aktuell will sich der 34-Jährige nicht mit der deutschen Meisterschaft oder dem Champions-League-Henkelpott beschäftigen. „Wir dürfen derzeit gar nicht von Titeln reden, denn dafür sind wir einfach nicht gut genug“, sagte er im ARD-Sportschau-Club, der am Montag ausgestrahlt wird.

Viele Gründe für den Absturz

Die Suche nach den Gründen für den Absturz der Münchener ist vielfältig und sie führt auch zu Niko Kovac. Der von Eintracht Frankfurt gekommene Trainer muss sich weiter an das neue Umfeld und die höheren Anforderungen gewöhnen. War der ehemalige Profi bei den Hessen unumstritten und spätestens mit dem Pokalsieg eine Art „König“, muss er sich beim FC Bayern alles von neu erarbeiten.

Robben schützt Kovac

Robben lobte Kovac einerseits für das große Engagement, das er an den Tag lege: „Er ist sehr, sehr ehrgeizig und arbeitet hart“. Der Niederländer nahm ihn zudem in Schutz und formulierte vorsichtig: „Aber man muss ganz klar sagen: Trainer von Bayern München zu sein, ist nicht einfach.“ Vor allem dann nicht, wenn es wie aktuell holpert und viele Akteure unzufrieden wird. Robben zeigte sich überrascht über die neue mediale Wucht rund um den Klub: „Ich bin jetzt in der zehnten Saison bei Bayern und weiß nicht, ob ich es so schon einmal erlebt habe: Jeden Tag kommt etwas Neues heraus. Es geht gar nicht mehr um Fußball, sondern nur noch um Nebensachen.“

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