Champions League

Robben: „Das Tor war der Brustlöser!“

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Der FC Bayern München hat in der Champions League gegen AEK Athen (2:0) seine Pflichtaufgabe mühsam erfüllt. Arjen Robben lächelt die sichtbaren Probleme weg.

109 Spiele hat Arjen Robben in der Champions League absolviert. Gegen AEK Athen war der Niederländer für den FC Bayern ein entscheidender Faktor: In der 61. Minute landete sein abgeblockter Schuss bei Javi Martinez, der den Ball daraufhin unhaltbar einschießen konnte. „Das Tor war ein Brustlöser, auch mental für den Gegner“, erkannte der Niederländer nach Abpfiff bei Sky.

Kovac hat mit schwächer werdenden Athenern gerechnet

Bis zu diesem Zeitpunkt taten sich die Münchener schwer, Chancen zu kreieren. Die Griechen standen äußerst kompakt und ließen dem FC Bayern kaum Raum. Der deutsche Rekordmeister blieb allerdings geduldig und hielt sich daran, was Trainer Niko Kovac in der Pause mit auf den Weg gab: „Er hat gesagt, dass sie nachlassen werden. Das hat man dann auch gemerkt. Wir haben weitergespielt und uns nach dem Tor weiter gepusht.“

Robben gibt die Richtung vor

Nach dem 2:0 durch Robert Lewandowski, der eine herrliche Kombination über Serge Gnabry und Rafinha vollendete, „war es dann vorbei.“ Obwohl die Begegnung lange schleppend verlief, wehrte sich Robben gegen eine kritische Betrachung: „Wir können nur eine Sache machen: Unsere Spiele gewinnen. So ist eben die Fußballwelt: Wenn man verliert, ist alles schlecht und man hat Feinde. Wenn wir eine Serie starten und alle Spiele bis zum Winter gewinnen, sieht alles anders aus.“ Der 34-Jährige forderte: „Wenn du verlierst, ist es die große Kunst, ruhig zu bleiben und weiterzumachen.“ Nach zwei Siegen in Folge ist der erste große Druck nach der Serie von vier Partien ohne Dreier etwas geringer geworden.

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