Bundesliga

Richter: „Das Auf und Ab gehört dazu“

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Der FC Augsburg hat sich am Dienstagabend trotz zweimaligen Rückstands im DFB-Pokal nach Verlängerung gegen Mainz 05 durchgesetzt. Marco Richter brachte dabei von der Bank viel Schwung. Der Offensiv-Allrounder ist zufrieden mit seiner Entwicklung bei den Fuggerstädtern.

„Ich bin ganz froh gerade über die Saison“, zitiert der kicker den 20-Jährigen. Richter kam in der laufenden Spielzeit in acht von elf Pflichtspielen der bayerischen Schwaben zum Einsatz, die Pokal-Partie gegen Mainz war dabei sein erster Auftritt als Joker. Durchspielen durfte er allerdings noch nicht, beim 2:3 gegen Werder Bremen erfolgte die Auswechslung gar während der ersten Halbzeit. „Das Auf und Ab gehört zu einer jungen Karriere dazu“, erklärt Richter. „Es waren ein paar unglückliche Spiele dabei, aber das hat mich stärker gemacht.“

U21-EM als erklärtes Ziel

Das Bundesliga-Debüt des in Friedberg, ganz in der Nähe von Augsburg, geborenen Angreifers jährte sich kürzlich zum ersten Mal. Seitdem bringt er es auf 20 Pflichtspiele und immerhin vier Torbeteiligungen. Der Lohn für den pfeilschnellen Flügelspezialisten: Im September absolvierte er seine ersten beiden U21-Länderspiele. Die Europameisterschaft in Italien im kommenden Sommer ist ein erklärtes Ziel. Die Konkurrenz ist durchaus groß, mit zum Beispiel Levin Öztunali und Luca Waldschmidt. Im Oktober verzichtete Bundestrainer Stefan Kuntz auf Richter. Er weiß also, dass er sich weiter anbieten muss. Am besten mit mehr Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Den Anfang könnte der 20-Jährige im Heimspiel gegen den 1.FC Nürnberg am Samstag machen. Die Franken haben schließlich in vier Gastspielen bereits 15 Gegentore hinnehmen müssen.

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