1. FC Nürnberg

Rhein: Das nächste Club-Talent vor dem Durchbruch

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Der 1.FC Nürnberg hat sich am Mittwochabend denkbar knapp in die nächste Runde des DFB-Pokals gerettet. Beim Drittligisten Hansa Rostock braucht es das Elfmeterschießen, um ein Aus zu verhindern. Das lag auch an einem Patzer von Simon Rhein vor dem 0:1. Dennoch ist das Talent im Begriff, den Durchbruch zu schaffen.

Der 20-Jährige hatte erst am Sonntag sein Profi-Debüt für den Club gefeiert. Nach dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt attestierte ihm TV-Experte Matthias Sammer eine „überragende“ Leistung. Der Lohn: Rhein durfte auch bei Hansa über die volle Spielzeit ran. Sein Fehler vor dem 0:1 durch Pascal Breier (35.) darf als Lernerfahrung durchgehen. Grundsätzlich sind die Franken von den Qualitäten des Mittelfeldmannes überzeugt. „Er ist sehr ballsicher und hat ein gutes Spielverständnis“, erklärt Sportchef Andreas Bornemann gegenüber dem kicker.

Rhein zeigt erneut Köllners Mut

Rhein habe sich seine ersten Einsätze durch starke Leistungen für die Regionalliga-Mannschaft der Nürnberger verdient. Auch „in den Testspielen während der Länderspielpause hat er überzeugt“, so Bornemann. Der 20-Jährige gehört zu einer ganzen Reihe von Talenten, die von Trainer Michael Köllner besondere Förderung erhalten. Der Cheftrainer der Franken kam erst spät in den Profi-Fußball. Zuvor war er im Nachwuchsbereich unter anderem beim Club aktiv. „Michael macht das mit Überzeugung, einem Plan und Struktur“, lobt Bornemann. „Er hat den Mut, die Jungen zu bringen und bereitet sie gut darauf vor.“ Mit Platz 14 liegt das Team trotz oder gerade wegen dieses Mutes vor dem Gastspiel beim FC Augsburg am Samstag in der Bundesliga im Soll.

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