Bundesliga

Reutershahn: „Fußball bleibt ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft“

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In der Coronakrise nimmt der Fußball in der öffentlichen Wahrnehmung einen deutlich geringeren Stellenwert ein, als er üblicherweise hat. Es zeigt sich, dass der Profisport angesichts existenzieller Sorgen der Menschen eine untergeordnete Rolle spielt. Armin Reutershahn betont aber, dass gerade Fußball auch enorme Beiträge leisten kann.

„Ob er nach der Krise noch so ist wie jetzt, weiß ich nicht“, so der Co-Trainer von Eintracht Frankfurt in einer Presserunde unter anderem gegenüber fussball.news. Ob Ablösesummen oder Gehälter infolge der Pandemie spürbar sinken werden und der Sport so weniger entrückt vom ’normalen‘ Leben der Fans sein wird, vermag er nicht zu beurteilen. „Aber es wird weiter gespielt. Fußball bleibt ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Er schafft große Identifikation“, so Reutershahn.

„Das war früher anders“

Der 60-Jährige ist fast die Hälfte seines Lebens im Profifußball aktiv, kann also auch die Entwicklung in dieser Zeit einschätzen. Sie ist für ihn ausnehmend positiv. „Da meine ich jetzt weniger das Geld, sondern Emotion, Begeisterung in den Stadien. Sogar bei Frauen und Kindern. Das war früher anders“, so Reutershahn. In der aktuellen Lage mag der Sport zwar in den Köpfen der Menschen weit hintan stehen müssen. Doch seine integrative Kraft wird er wieder entfalten, sobald die generelle Lage Veranstaltungen wie etwa Bundesliga-Spiele mit Fans wieder zulässt. Da ist nicht nur Reutershahn sicher, sondern auch viele Fans dürften die Meinung teilen.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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