1. FC Köln

Rettig sieht Köln mit „psychologischem Vorteil“ im Abstiegskampf

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Der 1.FC Köln steigt am Samstag mit einem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in die Rückrunde ein. In der Hinrunde deutete lange alles auf ein Überwintern in den dunkelsten Keller-Regionen hin, dann holte das Team überraschend drei Siege am Stück. Andreas Rettig sieht gute Chancen auf den Klassenerhalt.

„Das wird noch ein langer und schwieriger Weg, aber ich bin da optimistisch, nicht nur wegen der neun Punkte im Dezember“, so der aktuell vereinslose Manager gegenüber dem Express. „Der FC hat den psychologischen Vorteil, dass er schon als abgeschrieben galt.“ Im Gegensatz dazu stünden Konkurrenten wie Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und vor allem Werder Bremen wider Erwarten im Abstiegskampf. „Für die ist das völlig neu“, so Rettig. Er rechnet für seinen Ex-Klub Köln mit einem „harten Kampf“, an dessen Ende ein guter Ausgang stehen solle.

„An allen Nahtstellen ist es eng“

Der gebürtige Leverkusener war von 2002 bis 2005 beim 1.FC Köln engagiert, in dieser Zeit waren die Geißböcke im ‚Fahrstuhl‘ zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga gefangen. Aus diesem Teufelskreis will das aktuelle Team wieder ausbrechen. Allerdings warnt Rettig vor den Unwägbarkeiten der Tabelle nach der ersten Saisonhälfte. „Gleich zum Start kann jede Mannschaft mit nur einem Spiel ihre Position verlieren. Paderborn kann als Letzter mit einem Sieg auf den Relegationsplatz springen, Leipzig die Spitze abgeben“, so Rettig. „An allen Nahtstellen ist es eng.“ Für Köln ist nach dem Rückrundenauftakt zwischen Platz zwölf und 16 alles möglich.

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