Bundesliga

Reschke: wollen kurzfristig ins Tabellenmittelfeld, langfristig wieder nach Europa

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Michael Reschke, Sportvorstand des VfB Stuttgart, spricht über seine ersten Eindrücke von Trainer Markus Weinzierl und stellt seine Ziele mit dem VfB vor.

Sieben Spiele, fünf Punkte und dazu ein unattraktiver Fußball – nicht die angestrebten Ziele des VfB Stuttgart und so trennte sich der Verein nach der 1:3-Niederlage gegen Hannover 96 von Trainer Tayfun Korkut. Die Beurlaubung Korkuts soll laut VfB-Sportvorstand Michael Reschke „intern sehr ruhig verlaufen“ sein und so richtet sich der Blick nach vorne.

Sehr guter Ersteindruck von Trainer Weinzierl

Nach nur wenigen Tagen hatten die Stuttgarter ihren neuen Übungsleiter gefunden und stellten mit Markus Weinzierl ein Bundesliga-bekanntes Gesicht vor. Der ehemalige Coach des FC Augsburg und Schalke 04 soll die Schwaben auf die Erfolgsspur zurückführen und dabei auch einen „gepflegten“ Fußball spielen lassen, der die Fans wieder mitreißt. „Er ist zum einen ein sehr erfahrener und kompetenter Trainer. Zum anderen ist er ein Mensch, der eine gute Empathie und eine gute Wirkung auf sein Umfeld, die Spieler und alle Mitarbeiter im Verein hier hat. Da habe ich einen sehr positiven Eindruck“, zeigt sich Reschke im Sport1-Interview in seiner Trainerwahl bestätigt.

Kein leichtes Auftaktprogramm für Weinzierl

Reschke hofft natürlich, nach den kommenden Wochen immer noch so überzeugt von Weinzierl zu sein. Die nächsten drei Gegner lauten Borussia Dortmund, TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt – ein alles andere als leichtes Programm für den derzeit Tabellenletzten. Weinzierl nehme die Aufgabe laut Reschke aber mit „viel Mumm und Optimismus“ an. „Er wusste ja, dass das Auftaktprogramm sehr schwer wird. Aber er hat das von Beginn an mit Freude und Begeisterung angenommen und das ist im Moment das Wichtigste“, stellte der Sportvorstand klar.

Europa ist das große Ziel

Gemessen soll der neue Stuttgarter Trainer aber an der Endplatzierung, für welche die sportliche Führung klare Vorstellungen hat. „Wir haben immer gesagt, dass unsere Zielsetzung ein gesicherter Mittelfeldplatz ist. Das wird auch nach wie vor noch möglich sein, auch wenn der Start etwas holprig war“, so Reschke. Das Bundesliga-Mittelfeld sei jedoch nicht die Tabellenregion, die der VfB langfristig anstrebe. „Mittelfristig sind die europäischen Plätze schon wieder ein Ziel“, stellte Reschke klar und führte weiter aus: „Wir haben viele junge Spieler, von denen wir uns viel versprechen. Aber in der Bundesliga hast du eine Konkurrenzsituation, die extrem ist. Und es gibt viele Klubs, die diese Ziele und dieses Anspruchsdenken haben. Sich gegen die durchzusetzen und das Ziel zu erreichen ist eine mächtige Herausforderung.“

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