Bundesliga

Reschke: So gelang der Gomez-Transfer

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Der VfB Stuttgart hat den Klassenerhalt vier Spieltage vor dem Ende der Saison so gut wie gesichert. Eine starke Leistung des Aufsteigers, der nach ordentlichem Saisonstart im Winter abrutschte und erst durch den Trainerwechsel von Hannes Wolf zu Tayfun Korkut wieder in die Spur kam. Ein Volltreffer war dabei der Transfer von Mario Gomez.

Dabei sollte eigentlich Maxi Romero kommen. Sportvorstand Michael Reschke hatte lange um den Argentinier gekämpft und das Rennen letztendlich verloren. Den Angreifer zog es stattdessen von Velez Sarsfield zur PSV Eindhoven, wo er verletzungsbedingt aber noch nicht zum Einsatz kam. Der VfB aber brauchte einen neuen Stoßstürmer nach dem Abgang von Simon Terodde in Richtung 1. FC Köln. „Nachdem sich der Transfer zerschlagen hatte haben wir unsere Bemühungen um Mario intensiviert, nachdem wir zuvor lange geglaubt hatten, das sei unrealistisch“, erklärte Reschke die Verbindung zu Gomez im kicker.

Suche nach einem torgefährlichen Stürmer

Der Nationalstürmer erlebte beim VfL Wolfsburg mit nur einem Treffer eine enttäuschende Hinserie und war offen für eine Rückkehr in die Heimat. „Wir hatten ihn immer im Auge und auch immer wieder Kontakt zu ihm und seinem Berater“, sagte Reschke und führte aus: „Als ich Wolfgang Dietrich, unseren Präsidenten, informierte, dass Romero nicht klappt, hat er fast ein Schleudertrauma bekommen (lacht). Wir brauchten dringend einen torgefährlichen Stürmer.“

Reschke über Gomez: „Viel erwartet und noch mehr bekommen“

Er sei danach beim Management von Gomez vorstellig geworden und habe sofort positive Signale empfangen: „Er wollte unbedingt nach Stuttgart und sagte: Wenn es möglich ist, werde ich meinen Teil dazu beitragen.“ Die Verantwortlichen hatten keine Zweifel daran, dass der 32-Jährige sofort helfen könnte: „Wir waren alle überzeugt, dass er seine Qualität im Strafraum und vor dem Tor weiterhin besitzt. Das hatte uns in der Hinrunde oft gefehlt. Wir waren nicht torgefährlich genug.“ Gomez zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen mit sechs Toren und zwei Vorlagen zurück. „Wir sind total begeistert von ihm: Wir haben viel erwartet und haben noch mehr bekommen“, zog Reschke ein durchweg positives Fazit.

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