Bundesliga

Reschke rechtfertigt Vertragsverlängerungen von Badstuber und Korkut

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Michael Reschke musste sich nach seiner Entlassung als Sportvorstand beim VfB Stuttgart einigen Vorwürfen ausgesetzt sehen. Der 61-Jährige nahm Stellung und erklärte, weshalb er die Verträge von Holger Badstuber und Trainer Tayfun Korkut verlängert hat.

Der eine, Tayfun Korkut, ist bereits seit einigen Monaten nicht mehr beim VfB Stuttgart. Dabei deutete nach einer starken Rückrunde, die auf Platz sieben endete, und zumindest auf dem Papier hoffnungsvollen Neuzugängen wenig darauf hin, dass sich die Schwaben im Keller der Tabelle aufhalten würden. Doch es kam anders und nach einer 1:3-Niederlage bei Hannover 96 musste Korkut gehen. Ex-Sportvorstand Michael Reschke verteidigte die Entscheidung, ihn über den Sommer hinaus zu binden, bei Sport Bild: „Den Vertrag mit Tayfun haben wir um ein Jahr verlängert, weil wir eine gute gemeinsame Überzeugung hatten.“

Korkut und Badstuber als Garanten für den Erfolg in der Rückrunde 2018

Korkut hatte eine überragende Bilanz, mit ihm sammelten die Schwaben in der Rückrunde der Spielzeit 2017/18 30 von 42 möglichen Zählern. Hätte die Frankfurter Eintracht nicht den DFB-Pokal gegen den FC Bayern München (3:1) geholt, dann wären die Stuttgarter in die Europa-League-Qualifikation gerutscht. Ein Faktor für die starke Rückserie war auch der andere, Holger Badstuber.

Reschke verteidigt Entscheidungen

Reschke blickte zurück: „Holger hat in der vergangenen Saison stark gespielt und war in der Zeit von Tayfun Korkut, als wir von den letzten 14 Spielen nur einmal verloren haben, 13-mal mit von der Partie.“ Badstuber hatte damit geliebäugelt, den Klub zu verlassen und sich einem Champions-League-Verein anzuschließen.

„Unsicherheitsfaktor“ Pavard

Am Ende aber verlängerte Reschke den Vertrag mit dem Innenverteidiger für drei Jahre. Der ehemalige Sportvorstand nannte einen pragmatischen und logischen Grund für diesen Schritt: „Wir hatten während seiner tollen WM das Gefühl, dass es schwer wird, Benjamin Pavard zu halten, und wollten uns für diesen Fall absichern.“ Inzwischen liegt der letzte Startelfeinsatz von Badstuber viele Monate zurück, am 10. Spieltag wirkte er letztmals gegen Eintracht Frankfurt (0:3) mit.

 

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