Bundesliga

Reschke in der Kritik: Klinsmann wohl weiterhin für VfB-Engagement offen

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Der VfB Stuttgart steckt in einer schweren Krise, die 0:3-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf hat den Klub tief getroffen. Neben Trainer Markus Weinzierl rückt Sportvorstand Michael Reschke verstärkt in den Mittelpunkt der Kritik.

Markus Weinzierl hat eine Gnadenfrist erhalten, gegen RB Leipzig darf der Trainer noch einmal versuchen, das Ruder beim VfB Stuttgart herumzureißen. Allerdings: Mit Ausnahme der Partie gegen Hannover 96 stehen in den kommenden sechs Spieltagen ausschließlich Duelle mit Teams aus der oberen Tabellenhälfte auf dem Programm. Klar ist: Sollte Weinzierl scheitern, wäre somit auch Reschke gescheitert. Er wäre der dritte Coach, der seit Reschkes Amtsantritt 2017 gehen müsste, der gewünschte Neuaufbau kann so nicht stattfinden.

Klinsmann knüpft Engagement an Bedingungen

Nach Sport1-Informationen rückt deshalb wieder der Name Jürgen Klinsmann verstärkt in den Mittelpunkt. Der Weltmeister von 1990 hatte sich im Oktober in einem Interview mit Stuttgarter Zeitung für einen Job bei den Schwaben positioniert. Klubpräsident Wolfgang Dietrich befindet sich offenbar weiterhin im Austausch mit dem früheren Stürmer, der wohl zur Verfügung stellt – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Dietrich müsste wohl Macht abgeben

Die Strukturen im Verein müssten verändert werden: Reschkes Zeit in Stuttgart wäre abgelaufen und Dietrich müsste einen Teil seiner Macht abgeben. Allerdings würde mit Klinsmann ein Fanliebling zurückkehren, der Kredit wäre groß. Der Name Felix Magath wird ebenfalls im Klubumfeld genannt, auch bei dessen Installation müsste einiges im Klub angepasst werden. Und Weinzierl? Als neuer möglicher Coach wird bereits der seit rund einem Jahr arbeitslose Markus Gisdol gehandelt.

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