Bundesliga

Rekik spricht über seine Zeit bei Manchester City

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Karim Rekik hat sich bei Hertha BSC sofort nach der Verpflichtung im Sommer 2017 einen Stammplatz erobert und wird inzwischen auf einen Marktwert in Höhe von 15 Millionen Euro geschätzt. Nicht immer lief es beim Niederländer so gut wie aktuell in der Hauptstadt.

Mit 16 Jahren bereits entschied sich Karim Rekik dafür, die U17 von Feyenoord Rotterdam in Richtung U18 von Manchester City zu verlassen. „Für meine Eltern war klar, dass sie mich nicht alleinelassen werden“, sagte der Innenverteidiger gegenüber Bild. Die Mutter habe ihren Traumberuf als Schulleiterin aufgegeben und sei mit Vater und Bruder Omar, der inzwischen in der Jugend der Hertha spielt, mit nach England gekommen.

Riskanter Wechsel nach England

Diese Entscheidung sei mit einem „finanziellen Risiko“ verbunden gewesen, wie Rekik erklärte: „Ich habe kaum Geld verdient und meine Eltern hatten keinen Job.“ Doch der Abwehrmann zeigte Stärke und schaffte den Sprung zu den Profis, wo er allerdings zunächst Schuhe der Stars putzen musste: „Wenn ich das mal vergessen hatte, wurde ich aus der Kabine geworfen.“

Wilde Erfahrungen in Marseille

Danach ging die bei englischen Klubs häufig übliche Verleihtour los: Manchester City – Blackburn Rovers – Manchester City – PSV Eindhoven – Manchester City. Olympique Marseille beendete diese Odysee und verpflichtete ihn 2015 fest für fünf Millionen Euro. Die Zeit bei den Südfranzosen war allerdings auch keine leichte: „Da war alles zu verrückt. Nach einer Niederlage konnte man sich nicht auf der Straße blicken lassen.“ Umso mehr genießt er seinen Status als Stammspieler und die Ruhe in der Megametropole Berlin.

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