Bundesliga

„Reisende soll man nicht aufhalten“: Matthäus würde Alaba ziehen lassen

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Die Zukunft von David Alaba ist beim FC Bayern derzeit ein großes Thema. Der Defensiv-Allrounder hat scheinbar das Feld für einen Abgang bestellt, etwa mit einem Beraterwechsel. Lothar Matthäus würde den Österreicher an Stelle des Rekordmeisters wohl ziehen lassen.

„Bei Alaba wäre ich der Meinung, Reisende soll man nicht aufhalten“, schreibt der TV-Experte in einer Kolumne für Skysport.de. Der 27-Jährige gehört aus seiner Sicht nicht zu den Spielern, die für die Münchner absolut unentbehrlich seien. „Man kann so gut wie jeden Spieler ersetzen. Beim FC Bayern trifft dies aktuell auf drei Profis nicht zu: Robert Lewandowski, Joshua Kimmich und Manuel Neuer sind unersetzlich“, meint Matthäus. Alaba war vor der Coronakrise zwar Abwehrchef, jedoch hat der Klub wohl genügend personelle Alternativen.

„Verstehen und Lösung finden“

Alphonso Davies etwa sei für die angestammte Position von Alaba hinten links „ein ganz toller Ersatz“, so der Rekordnationalspieler. „Wenn er eine neue Herausforderung sucht und beispielsweise zu Real Madrid oder dem FC Barcelona wechseln möchte, dann kann man das verstehen und eine Lösung für diesen extrem verdienten Spieler finden.“ Es sei immerhin die womöglich letzte Chance auf den Wechsel zu einem anderen Spitzenklub in der Karriere des Österreichers. Matthäus selbst hatte den FC Bayern 1988 im Alter von 27 Jahren in Richtung Inter Mailand verlassen. Als Weltmeister und Weltfußballer kehrte er 1992 hochdekoriert zurück.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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